Unser Studienangebot umfasst die drei Wahlfächer Yoga und Meditation, Buddhismusstudien und modernes Südasien. Während Ihres Studiums erlernen Sie mindestens eine der drei Sprachen Sanskrit, Hindi und Tibetisch. Zusätzlich können Sie Mongolisch als Zweitsprache wählen.

There is a gilded statue of Tara on display, © Adobe Stock, photo: Gary
golden Tara, © Adobe Stock, photo: Gary

Im Wahlfach Yoga und Meditation vermitteln wir Kenntnisse über die historische Entwicklung der verschiedenen Yoga- und Meditationstraditionen, angefangen von den Ursprüngen im alten Indien über die Entwicklungen in Tibet bis hin zur modernen Welt. Auf der Grundlage von Originaltexten (in Übersetzung) und Sekundärquellen gewinnen Sie ein umfassendes Verständnis der globalen Komponenten und regionenübergreifenden Perspektiven verschiedener Themen im Zusammenhang mit Yoga und Meditation. Im Rahmen dieses Wahlfaches erlernen Sie im einsemestrigen „Sanskrit-Crashkurs“ auch Grundlagen des Sanskrit. Sie üben die korrekte Aussprache wichtiger Sanskrit-Wörter, lernen spezielle Yoga-Terminologie kennen und rezitieren gemeinsam Verse und Mantras.

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Prof. Dr. Jowita Kramer

Prof. Dr. Jowita Kramer

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In the center of the picture, you can see the city of Varanasi. In the right foreground, there is a man sitting in a boat. The photo is taken from © Adobe Stock and was shot by Roop Dey.
View of Varanasi from the river Ganges, © Adobe Stock, photo: Roop Dey

Wenn Sie sich für Kultur und Gesellschaft des zeitgenössischen Südasiens interessieren, bietet sich im Rahmen des Bachelorstudiums eine Kombination des Wahlfaches Modernes Südasien und der Hindi-Sprachkurse an. Im Wahlfach Modernes Südasien vermitteln wir Ihnen im Rahmen von Seminaren und Vorlesungen Einblicke in Kultur, Geschichte und Politik des südasiatischen Subkontinents. Neben Aspekten des soziokulturellen und soziopolitischen Wandels spielen unterschiedliche Facetten der (Post-)Kolonialität, die den Subkontinent bis heute prägt, eine wichtige Rolle. Zu den textuellen und (audio-)visuellen Quellen, die wir hierzu untersuchen, gehören Literatur, Film, Fotografie und neue Medien.

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Im Wahlfach Buddhismusstudien vermitteln wir Kenntnisse über die historische Entwicklung des Buddhismus, beginnend mit seinen Ursprüngen im alten Indien, über Tibet und Ostasien bis hin zur modernen Welt. Ausgehend von dem Phänomen der globalen Verbreitung des Buddhismus gewinnen Sie ein tieferes Verständnis für den globalen Kulturtransfer, die damit einhergehenden transkulturellen Wechselwirkungen und die gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskurse zu dem Themenbereich.

Innerhalb des Wahlfaches können Sie sich auf den indischen oder den tibetischen Buddhismus spezialisieren. Wenn Sie sich für den indischen Schwerpunkt interessieren, können Sie zusätzlich Sanskrit erlernen, eine indoeuropäische Sprache, in der unzählige Texte des Buddhismus verfasst sind.

Wenn Sie sich intensiver mit dem tibetischen Buddhismus beschäftigen möchten, empfehlen wir Ihnen, zusätzlich Tibetisch zu belegen. Diese Sprache des tibeto-birmanischen Sprachzweigs öffnet Ihnen das Tor zu einer überaus reichen buddhistischen Tradition, die bis in die Gegenwart reicht.

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Zwei Männer sitzen beim studieren von Manuskripten auf dem Boden, Indien, 2008, Foto: Johanna Buß
Manuskriptstudium, Indien, 2008, Foto: Johanna Buß

Wenn Sie Ihr Studium auf einen der Schwerpunkte Yoga und Meditation oder Buddhismusstudien ausrichten, werden Sie in den Vorlesungen und Seminaren regelmäßig auf Sanskritbegriffe stoßen. Sanskrit gehört zur indoeuropäischen Sprachfamilie und gilt als eine der ältesten und reichsten Sprachen der Welt. Um die Literatur, die Kultur, die Philosophie und die Religionen des alten Indiens und die indische Spiritualität zu verstehen, ist die Kenntnis des Sanskrit unerlässlich. Wegen seiner Schönheit und Komplexität wird es auch als "Sprache der Götter" bezeichnet.

 

Sanskrit ermöglicht uns den Zugang zu einer umfangreichen Literatur, wie den der Veden und Upanischaden, der großen Epen Rāmāyaṇa und Mahābhārata (zu denen auch die Bhagavadgītā gehört) sowie der Vedānta- und Yogaliteratur und unzähliger buddhistischer Texte. Das Studium des Sanskrit ist daher unabdingbar, um die Tiefen der klassischen hinduistischen und buddhistischen Religionen und philosophischen Traditionen zu erkunden.

 

Wenn wir von Sanskrit sprechen, denken wir oft an religiöse und spirituelle Literatur. Es gibt jedoch auch Sanskrit-Literatur in vielen anderen Bereichen wie Mathematik, Wirtschaft, Politikwissenschaft, Medizin, Architektur und Poesie. Darüber hinaus hat Sanskrit in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit der Computerwissenschaftler auf sich gezogen. Damit kann man Sanskrit also nicht nur eine Sprache der Vergangenheit betrachten, sondern auch als eine Sprache der Gegenwart und der Zukunft. Nach traditioneller Auffassung bringt das Studium des Sanskrit bhoga und mokṣa, also "Genuss" auf der einen und "Befreiung" auf der anderen Seite.

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Rückseite eines Werbeplakates, Kalkutta, Indien, 2009, Foto: Ira Sarma
Rückseite eines Werbeplakates, Kalkutta, Indien, 2009, Foto: Ira Sarma

Im Bereich Modernes Südasien liegt der Fokus in unserem Institut auf Nordindien – eine wichtige Rolle spielt daher das Hindi, eine nordindische indogermanische Sprache, die von circa 40 Prozent der Bevölkerung gesprochen und von mehr als 70 Prozent verstanden wird. 

Hindi ist in seiner heutigen Form eine der wichtigen Literatursprachen Indiens und zudem (neben Englisch) offizielle Amtssprache.

 

Wenn Sie den Sprachschwerpunkt Hindi wählen, bekommen Sie zunächst eine intensive zweisemestrige Sprachausbildung, in der Sie Schrift und Grammatik lernen. Ab dem dritten Semester liegt der Fokus dann darauf, die Sprache zu unterschiedlichen Zwecken zu nutzen: Sie lernen, Hindi-Texte unterschiedlicher Gattungen, Stile und Schwierigkeitsgrade zu verstehen, eigenständig Texte auf Hindi zu verfassen und üben sich in Hindi-Konversation. Im Laufe Ihres Studiums machen wir Sie mit einer Vielzahl interessanter originalsprachiger Quellen bekannt, darunter zeitgenössische Literatur, Comics und Filme, Materialien aus aktuellen Zeitungen und Zeitschriften oder aus digitalen Medien – Sie lernen, diese Quellen selbständig zu verstehen, einzuordnen und auszuwerten und die Bedeutung von originalsprachigen Materialien zu erkennen.

Leipziger Völkerschlachtdenkmal mit Hindi-Schrift am unteren Rand des Bildes
Video anlässlich des World Hindi-Day 2022, produziert von unseren Studierenden

Video anlässlich des World Hindi-Day 2022, produziert von unseren Studierenden

Text und Einleitung sowie Organisation: Adele Hennig-Tembe, Lehrbeauftragte für HindiVölkerschlachtdenkmal (Text und Präsentation: Johanna Wagenknecht)Leipziger Lerche (Text: Jana-Sophie Bischoff)Goethes Faust (Text, Präsentation: Erik Gantzkow)Adventskalender (Text: Chantal Koch, Präsentation: Lilli Sharma und Chantal Koch)Schnitt: Charlotte Tubbs

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Blick über den Lukhang-Teich auf den Berg mit dem Potala Palast in der tibetischen Hauptstadt Lhasa, 2008, Fotograf: Franz Xaver Erhard
Blick von Norden über den Lukhang-Teich auf den Potala Palast in Lhasa, 2008 Fotograf: FX Erhard

Das Tibetische gehört dem tibeto-birmanischen Sprachzweig der sino-tibetischen Sprachfamilie an. Die tibetische Schriftsprache hat sich ab dem 7. Jahrhundert herausgebildet, als Tibet unter der Herrschaft der Yarlung-Könige zu einem zentralasiatischen Großreich aufstieg. Da sich die Schriftsprache über die Jahrhunderte kaum verändert hat, eröffnet ihr Studium den Zugang zu allen Epochen der tibetischsprachigen Literatur.

 

Ein wichtiger Teil des tibetischen Schrifttums ist der tibetisch-buddhistische Kanon, der sich aus den „Übersetzungen der [Buddha-]Worte“ (Kanjur) und den „Übersetzungen der Abhandlungen“ (Tanjur) zusammensetzt. Die in diesen Sammlungen enthaltenen Übersetzungen indischer Werke des Buddhismus zeichnen sich durch eine große Nähe zum Wortlaut ihrer Vorlagen aus. Durch das Studium der tibetischen Übersetzungen lassen sich daher wertvolle Rückschlüsse auf in Indien verlorengegangene buddhistische Werke ziehen. Neben der Übersetzungsliteratur gibt es ein umfangreiches Korpus autochthoner tibetischer Literatur. Hierzu zählen sowohl Werke zur buddhistischen Lehre und Praxis als auch Werke der Volksliteratur wie Epen, Lieder und Erzählungen. Die reiche tibetische Kultur und ihre Entwicklung können weiterhin anhand einer Vielzahl von historiographischen und biographischen Texten sowie in Schriften zu den traditionellen Wissensgebieten erforscht werden.

 

Der tibetischen Schriftsprache steht die gesprochene tibetische Sprache gegenüber, die von einer Vielzahl von Dialekten geprägt ist. Sie wird heute von schätzungsweise 6 Millionen Menschen gesprochen, die hauptsächlich in der Himalayaregion beheimatet sind. Die Kenntnis des gesprochen Tibetisch ermöglicht einen direkten und gegenwartsbezogenen Zugang zu einem kulturellen Raum, der einem raschen Wandel unterliegt.

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Die klassische mongolische Schriftsprache gehört der mongolischen Sprachfamilie an, zu der auch die verschiedenen modernen mongolischen Sprachen zählen. Herausgebildet hat sich die klassische Schriftsprache im Zuge der Übernahme des tibetischen Buddhismus in der Mongolei ab dem späten 16. Jahrhundert. Dabei kam es – hauptsächlich durch die Übersetzung des tibetischen Kanons im 17. und 18. Jahrhundert – zu einer Standardisierung der Grammatik und Orthographie sowie zu einer Vereinheitlichung des Wortschatzes, v.a. der buddhistischen Terminologie.

Neben einer Vielzahl aus dem Tibetischen übersetzter kanonischer Schriften – gesammelt im mongolischen Ganjuur und Danjuur – umfasst die klassische mongolische Literatur eine große Zahl authochthoner Werke mongolischer Autoren und deckt dabei ein breites Spektrum an Themen und Genres ab. Neben Werken zur buddhistischen Philosophie sowie zu Ritual und Liturgie, liegen uns Werke der Erzählliteratur, der historiographischen und biographischen Literatur, poetische Texte wie Lieder und Gesänge, sowie Schriften zu den traditionellen Wissenschaften vor. Darüber hinaus existiert eine umfangreiche epische Literatur.

Durch das Studium der klassischen mongolischen Schriftsprache gewinnen Sie Einblicke in die Verbreitungs- und Adaptionsprozesse des Buddhismus in Asien. Dadurch wird ihr Verständnis für Prozesse transkultureller Wechselwirkungen geschärft, die im aktuellen Globalisierungsdiskurs eine wichtige Rolle spielen und diesem, vor dem mongolischen Hintergrund, eine historische Tiefendimension verleihen.

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