Personenprofil
Kurzprofil
Dr. Rhena Stürmer ist seit Oktober 2022 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar, Professur für die Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts (Prof. Dr. Dirk van Laak).
Eine Liste der bisherigen Veröffentlichungen finden Sie hier: https://uni-leipzig.academia.edu/RhenaStürmer
Berufliche Laufbahn
- seit 10/2022
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar, Professur für die Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts (Prof. Dr. Dirk van Laak), Universität Leipzig - 10/2018 - 03/2022
Lehrbeauftragte an der Professur für die Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts (Prof. Dr. Dirk van Laak), Universität Leipzig
Ausbildung
- 02/2018 - 06/2024
Promotion zum Thema „Weimarer Linkskommunisten zwischen Partei und Bewegung. Eine kulturgeschichtliche Kollektivbiographie“ an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder); Betreuung: Prof. Dr. W. Benecke, Prof. Dr. S. Berger; gefördert durch die Promotionsförderung der Rosa-Luxemburg-Stiftung (11/2019-09/2022), Note: Summa cum laude - 10/2013 - 09/2017
Studium der Europäischen Kulturgeschichte (M.A.) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder); Studienschwerpunkte: Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung; Geschichte Polens und Russlands; jüdische Geschichte im 20. Jahrhundert; Abschlussnote: 1,1 - 04/2011 - 10/2013
Studium der Kulturwissenschaften (B.A.) an der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), Studienschwerpunkte: Kulturgeschichte, Sozialwissenschaften; Abschlussnote: 1,3 - 10/2008 - 03/2011
Studium der Geschichtswissenschaften, Politikwissenschaften und Judaistik (B.A.) an der Freien Universität Berlin
Gremien Mitgliedschaften
- seit 12/2025
Rezensionsredakteurin des Fachinformatsdienstes H-Soz-Kult (Teilredaktion Zwischenkriegszeit) - seit 12/2024
Mitglied im Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) - seit 03/2024
Mitglied im "Gesprächskreis Geschichte" der Rosa-Luxemburg-Stiftung - seit 01/2024
Stellvertretendes Mitglied des Mittelbaus im Prüfungsausschuss Geschichte, Universität Leipzig - seit 12/2023
Vorstandsmitglied der "Forschungsstelle Transformationsgeschichte" - seit 09/2019
Redaktionsmitglied "Sozial.Geschichte online"
Forschungsinteressen:
· Europäische Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts
· Sozial- und Ideengeschichte der Arbeiterbewegung und der politischen Linken
· Geschichte der Geschichts- und Sozialwissenschaften
Forschungsprojekte:
Lebensstandard – Lebensqualität – subjektives Wohlbefinden: Eine Kultur- und Wissensgeschichte des guten Lebens, 1970-2000
Wie wandelte sich das Konzept des „guten Lebens“ im Zeitraum der 1970er bis in die 2000er Jahre? Im Projekt untersuche ich die Geschichte der Lebensqualität und die Entwicklung der Glücksforschung seit den 1970er Jahren, wobei ich nach den Entstehungsbedingungen wissenschaftlichen Wissens, dessen Wechselwirkungen mit dem ökonomischen und politischen Feld sowie seiner diskursiven Ver-und Bearbeitung in gesellschaftlichen Debatten frage.
Die Rezeption von Alfred Schütz in den deutschen Geschichtswissenschaften
Das Forschungsprojekt widmet sich der Rezeptionsgeschichte der Werke von Alfred Schütz und seiner Schüler in der deutschen Geschichtswissenschaft seit den 1960er Jahren. Dafür werden die Wege der Veröffentlichung erforscht, die Formen der Rezeption innerhalb der sozial- und geschichtswissenschaftlichen Disziplinen beleuchtet und nach den gesellschaftlichen Kontextbedingungen der Wahrnehmung gefragt.
Promotion:
Jenseits des Bolschewismus. Lebenswege Weimarer Linkskommunisten zwischen den Systemen des 20. Jahrhunderts, Göttingen: Wallstein Verlag 2025. OpenAccess: https://doi.org/10.46500/83535940
- Details ansehenLebensstandard – Lebensqualität – subjektives Wohlbefinden: Eine Kultur- und Wissensgeschichte des guten Lebens, 1970-2000Stürmer, RhenaLaufzeit: 09.2025 – laufendBeteiligte Organisationseinheiten der UL: Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts
- Details ansehenDie Rezeption von Alfred Schütz in den deutschen GeschichtswissenschaftenStürmer, RhenaLaufzeit: 08.2024 – laufendBeteiligte Organisationseinheiten der UL: Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts
- Details ansehenStürmer, R.Jenseits des Bolschewismus. Lebenswege Weimarer Linkskommunisten zwischen den Systemen des 20. JahrhundertsGöttingen: Wallstein Verlag. 2025.
- Details ansehenMählert, U.; Bois, M.; Dietrich, C.; Stürmer, R. (Hrsg.)Von der Internationale zur „Völkerfreundschaft“. Kommunismus und Transnationalität im 20. JahrhundertBerlin: Metropol. 2026.
- Details ansehenSonnenberg, U.; Stürmer, R."Wir haben uns als Brücke verstanden.“ Ein Interview mit Jörn SchütrumpfIn: Boehm, S.; Ehms, J.; Hüttner, B.; Kempf, R. (Hrsg.)Making History. Zu Geschichte von links und zur Geschichte von Linken. Münster: Westfälisches Dampfboot. 2025. S. 143–160.
- Details ansehenStürmer, R.Die Kommunistische Arbeiter-Internationale, 1921–1944. Der gescheiterte Versuch eines linkskommunistischen NetzwerksIn: Mählert, U.; Bois, M.; Dietrich, C.; Stürmer, R. (Hrsg.)Von der Internationale zur „Völkerfreundschaft“. Kommunismus und Transnationalität im 20. Jahrhundert. Berlin: Metropol. 2026. S. 65–81.
- Details ansehenStürmer, R.Im Schatten der Märzaktion: Franz Peter Utzelmann (1896–1972). Ein Linkskommunist in DDR und BundesrepublikZeitschrift für Geschichtswissenschaft. 2025. 73 (7/8). S. 631–644.
- Andere herausragende Auszeichnung: Claus-Dieter-Krohn-PromotionspreisDetails ansehenStürmer, Rhena (Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts)verliehen in 2025 durch Herbert und Elsbeth Weichmann Stiftung für Exilforschung.
- Andere herausragende Auszeichnung: Promotionspreis der Rosa Luxemburg Stiftung BrandenburgDetails ansehenStürmer, Rhena (Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts)verliehen in 2025 durch Rosa Luxemburg Stiftung Brandenburg.
- Andere Stipendien/Forschungspreise: Karl-Ferdinand-Werner-Fellowship 03/2025Details ansehenStürmer, Rhena (Geschichte des 19. bis 21. Jahrhunderts)verliehen in 2025 durch Deutsches Historisches Institut Paris (DHIP) .
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Wirtschafts- und Sozialwissenschaften im Kalten Krieg (Seminar & Übung, Wintersemester 2026/2027)
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Leipzig, 1930-1950 (Seminar & Übung, Sommersemester 2026)
Im Mittelpunkt des Moduls stehen die politischen, sozialen und kulturellen Entwicklungen in Leipzig vom Ende der Weimarer Republik über die nationalsozialistische Herrschaft bis in die frühe SBZ/DDR. Zeitlich und räumlich verdichtet, dient uns die Stadt mit ihren Akteuren und Institutionen als Beispiel für übergreifende historische Prozesse. Wir untersuchen Leipzig im Spannungsfeld von Krise, Diktatur, Kriegs- und Nachkriegszeit und befassen uns zudem mit der städtischen Erinnerungskultur.
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Geschichtswissenschaften nach 1945 (Seminar & Übung, Wintersemester 2025/2026)
Geschichtswissenschaftliche Theorie- und Methodenbildung erfolgte nie nur aus sich selbst heraus, sondern fand stets vor dem Hintergrund gesellschaftspolitischer Veränderungen und transnationaler Impulse statt. In diesem Spannungsfeld wandelten sich nicht nur das Selbstverständnis der Disziplin, sondern auch die Fragestellungen, mit denen Historikerinnen und Historiker an die Vergangenheit herantraten. In diesem Modul untersuchen wir, wie sich diese Veränderungen seit 1945 vollzogen haben
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Expertise im 20. Jahrhundert (Seminar & Übung, Sommersemester 2025)
In diesem Modul (bestehend aus Seminar und Übung) befassen wir uns mit den historisch-gesellschaftlichen Konstitutionsbedingungen von Expertise und untersuchen, wie sich wirkmächtiges Wissen und epistemische Autorität im 20. Jahrhundert herausbildete. An der Schnittstelle von Geschichtswissenschaft und Soziologie, nähern wir uns sowohl den Theorien und Methoden der Wissensgeschichte als auch dem (historischen) Phänomen des „Experten“ an.
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Weimar, 1929-1933. Krisenjahre einer Republik (Seminar & Übung, Wintersemester 2024/2025)
Die letzten Jahre der Weimarer Republik waren gekennzeichnet von multiplen Krisen der politischen, gesellschaftlichen, kulturellen und ökonomischen Ordnung. Im Seminar und der Übung wollen wir uns einen Überblick über die Destabilisierungsprozesse ab 1929 sowie über die gesellschaftlichen und politischen Akteure dieser Zeit verschaffen.
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Lebensreformbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert (Seminar, Sommersemester 2024)
Im Seminar befassen wir uns mit verschiedenen europäischen Lebensreformbewegungen im 19. und 20. Jahrhundert. Als Reflex auf Prozesse der Moderne entstanden, zielten diese Bewegungen auf die Reform des individuellen Lebensstils und der Gesellschaft ab – mit unterschiedlichen (proto-)politischen Stoßrichtungen und in diversen Bereichen des sozialen und kulturellen Lebens.
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Einführung in die Methodik wissenschaftlichen Arbeitens im Fach Geschichte (Übung, Sommersemester 2024)
Die Übung vermittelt grundlegende Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens im Fach Geschichte. Neben konkreten Arbeitstechniken umfasst dies Einblicke in das disziplinäre Selbstverständnis, in die unterschiedlichen Arbeitsfelder und Teilepochen sowie in Fachgeschichte und -debatten. Wir üben Techniken der Wissensbeschaffung und -verarbeitung (Literaturrecherche, Zitieren, Exzerpieren, wissenschaftliches Schreiben) sowie die Arbeit mit Quellen.
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Deindustrialisierung in West und Ost, 1970-2000 (Seminar, Wintersemester 2023/2024)
Wie genau vollzog sich der Strukturwandel, der seit den 1970er Jahren die westeuropäischen Staaten erfasste – und welche ökonomischen und gesellschaftlichen Prozesse fanden zur gleichen Zeit in den Staaten des Ostblocks statt? Wir befassen uns mit den Charakteristika dieser Veränderungen in Ost und West, fragen nach Parallelen und Verflechtungen, und untersuchen, wie sich die Transformation nach dem Ende der Blockkonfrontation 1989/90 gestaltete.
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Weimar. Die Entstehung einer Republik, 1918-1923 (Seminar, Wintersemester 2023/2024)
Entstanden im Nachgang des Ersten Weltkrieges und der Novemberrevolution, war die Zeit bis 1923 geprägt von konflikthaften und oft gewalttätigen Auseinandersetzungen, Aufständen und Putschversuchen um den politischen Charakter und die Zukunft des neuen deutschen Staates. Wir erarbeiten uns einen Überblick über die wichtigsten Etappen und Ereignisse zwischen 1918 und 1923 und analysieren Primärquellen, um einen intensiven Einblick in die verschiedenen Konfliktfelder zu erhalten.
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Leipzig im 19. Jahrhundert (Seminar, Sommersemester 2023)
Das 19. Jahrhundert war ein Jahrhundert der gesellschaftlichen Modernisierung und sozialstruktureller Veränderungen. Die soziale Differenzierung (Simmel) angesichts neuer Formen des Wirtschaftens bzw. der sich globalisierenden Wirtschaft, Nationenbildung und veränderte Vorstellungen von Gesellschaft prägten diese Zeit. Emanzipationsbestrebungen brachten neue Formen politischer Organisierung hervor. Wir wollen lokalhistorisch untersuchen, wie sich in Leipzig derlei Prozesse zeigten.
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Geschichte und Biographie(forschung) (Seminar, Sommersemester 2023)
Biographien historischer Persönlichkeiten erfreuen sich seit der antiken Geschichtsschreibung großer Beliebtheit. Wie lässt sich Geschichte anhand einzelner Akteure erforschen und erzählen? Wie geht man bei dieser Textgattung mit dem Spannungsverhältnis zwischen gesellschaftlichen Strukturen und individuellem Handeln um? Was charakterisiert geschichtswissenschaftliche Individual- und Kollektivbiographien?
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Verflochtene Geschichte. Die marxistische Linke in Deutschland und Russland, 1848-1933 (Seminar, Wintersemester 2022/2023)
Wie wurden die politischen Schriften marxistischer Denker:innen in den jeweiligen Ländern aufgenommen? Wie gestaltete sich der Praxistransfer zwischen den Akteuren? Wie beeinflussten dabei die unterschiedlichen Erfahrungshorizonte die Zusammenarbeit? Dafür befassen wir uns mit der Rezeptionsgeschichte, den internationalen Netzwerken und der wechselseitige Wahrnehmung politischer Ereignisse. Schließlich wenden wir uns den Beziehungen nach 1917 unter veränderten Kontextbedingungen zu.
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Wirtschaftsplanung in historischer Perspektive, 1914-1933 (Seminar, Wintersemester 2022/2023)
Im Seminar befassen wir uns mit ausgewählten Konzepten zu planorientierten Wirtschaftsordnungen in der Zeit zwischen 1914 und 1933. Untersucht werden hierbei sowohl Formen kapitalistischer Wirtschaftsplanung als auch sozialdemokratische und sozialistische Planungsmodelle. Die Rolle des Staates und die von Selbstverwaltungsstrukturen werden ebenso tangiert wie verschiedene Vorstellungen von Besitz.
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Linke Faschismusanalysen in Weimar und der frühen Nachkriegszeit (Seminar, Wintersemester 2021/2022)
Was unterschied die Analysen aus der linken Arbeiterbewegung von jenen aus anderen politischen Spektren? Worin sahen sie die Motive der Wählerbasis für ihr Wahlverhalten? Welche klassentheoretischen Annahmen lagen ihrer Deutung vom Zusammenhang zwischen Kapitalismus und Faschismus bzw. Nationalsozialismus zugrunde? Wie erklärten sie das Aufkommen faschistischer Bewegungen in anderen Ländern im Verhältnis zu deutschen Spezifika? Wo lagen die Grenzen ihrer Erklärungen?
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Die deutsche Sozialdemokratie im Kaiserreich, 1871-1914 (Seminar, Wintersemester 2020/2021)
Nach einem Einblick in die Sozialstruktur des Kaiserreichs folgt die Betrachtung der Sozialdemokratischen Partei unter den Bedingungen der Illegalität während der Sozialistengesetze sowie ihre Politisierungs- und Mobilisierungsstrategien mittels Bildungs- und Jugendarbeit. Wir widmen uns dann innerparteilichen Debatten, etwa um Revisionismus, Kolonialismus und Antisemitismus, und betrachten die Strukturen und Organisationen der Sozialdemokratie, speziell in Sachsen.
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Streitfragen und Spaltungslinien der kommunistischen Bewegung in Deutschland, 1918-1939. Ein Quellenlektürekurs (Seminar, Wintersemester 2019/2020)
Die kommunistische Bewegung im Deutschland der Zwischenkriegszeit wird meist mit ihrer größten Organisation identifiziert: der KPD. Innerhalb wie außerhalb der Partei gab es jedoch zahlreiche weitere Personen, Lager und Parteien, die sich ebenfalls als kommunistisch/marxistisch verstanden, etwa die KAPD, der Leninbund oder die Gruppe um Karl Korsch. Die Spaltungslinien zwischen den verschiedenen Organisationen verliefen anhand mannigfaltiger theoretischer sowie praktisch-strategischer Konflikte.
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Die KPD in der Weimarer Republik: Wandlungen, Debatten, Strukturen (Seminar, Wintersemester 2018/2019)
Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) entstand 1918/19 als neue Partei aus der Spaltung der deutschen Arbeiterbewegung. Innerhalb der Partei vollzog sich in der Zeit von ihrer Gründung bis zu ihrem Verbot 1933 ein tiefgreifender ideologischer und struktureller Wandlungsprozess, der sie zu einer zentralistisch-bürokratisch organisierten und in Abhängigkeit zur Sowjetunion stehenden Partei machte. Wodurch kam dieser Transformationsprozess zustande, und welche Folgen hatte er?