Default Avatar

Kathrin Krüger

Wiss. Mitarbeiterin

Sammlung Ur- und Frühgeschichte
Institutsgebäude
Ritterstraße 14, Raum 403
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97 - 37069

Default Avatar

Kathrin Krüger

Research Fellow

Sammlung Ur- und Frühgeschichte
Institutsgebäude
Ritterstraße 14, Raum 403
04109 Leipzig

Telefon: +49 341 97 - 37069

Kurzprofil

Kathrin Krüger hat an der Philipps-Universität Marburg „Archäologische Wissenschaften“ (Schwerpunkt Vor- und Frühgeschichte) und der Universität Leipzig „Archäologie der Alten Welt“ (Schwerpunkt Ur- und Frühgeschichte) sowie Kommunikations- und Medienwissenschaften studiert. In Ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit Textilien aus Moorfunden der Vorrömischen und Römischen Eisenzeit im heutigen Norddeutschland und Dänemark, anhand derer sie Produktionsraten für prähistorische Kleidungsstücke ermittelte.

Als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Universität Leipzig lehrt sie im Bachelorstudiengang „Archäologie und Geschichte des Alten Europa“ und bietet Studienfachberatung an.

  • BARK: Bestimmung, Konservierung und Bedeutung urgeschichtlicher Rindenbehälter
    Veit, Ulrich
    Laufzeit: 09.2024 – 09.2027
    Mittelgeber: DFG Deutsche Forschungsgemeinschaft
    Beteiligte Organisationseinheiten der UL: Ur- und Frühgeschichte
    Details ansehen

weitere Forschungsprojekte

  • Einführung in die Methoden der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie

    Die Veranstaltung gibt einen Überblick über die vielfältigen geistes- und naturwissenschaftlichen Methoden der Ur- und Frühgeschichtlichen Archäologie. Behandelt werden Aspekte der archäologischen Quellenkritik, der Feldarchäologie, der Klassifikation, der Datierung und Periodisierung sowie der kultur- und sozialgeschichtlichen Interpretation archäologischer Funde und Befunde. (Modul 1101, jedes Wintersemester)

  • Einführung in die Grabungstechnik und Grabungsdokumentation

    Grabungswesen und Dokumentationsverfahren sind Grundpfeiler des archäologischen Arbeitens. Ziel des Moduls ist die Vermittlung der Abläufe auf einer archäologischen Ausgrabung. Neben einer theoretischen Einführung nehmen die Studierenden an einer vierwöchigen Lehrgrabung teil. (Modul 1303, Sommersemester 2022 mit Uwe Kraus M. A.)

  • Materielle Kultur der Spätantike im oberen und mittleren Donauraum

    Die Studierenden bearbeiten eigenständig ausgewählte Fundstücke eines bisher unpublizierten niederösterreichischen Gräberfeldes der Spätantike und stellen diese in kurzen Präsentationen vor. Die Analyse der Objekte und Objektgruppen erlaubt Erkenntnisse zu weiterführenden Themenbereichen wie Herstellungstechniken und überregionalen Kontakten. (Modul 1207, Sommersemester 2022 mit Kristin Opitz M. A.)

  • Zwischen Alleskönnerei und Spezialisierung – Organisationsformen handwerklicher Produktion in der vorrömischen Eisenzeit

    Während der Hallstatt- und Latènezeit hat sich nach verbreiteter Forschungsmeinung die Organisation der Produktion vom Hauswerk zur Standardisierung entwickelt. Im Seminar untersuchen wir, inwiefern diese Entwicklung archäologisch erkennbar ist: Die Studierenden vollziehen allgemeine Überlegungen zur Nachweisbarkeit von Organisationsformen aus der Forschungsliteratur nach, ordnen sie ein und wenden sie kritisch auf publizierte Befunde der Eisenzeit an. (Modul 1206, Sommersemester 2023)

  • Urnen ausgraben

    Bei Rettungsgrabungen wurden Teile von Urnenfeldern in Rojtzschjora (Lkr. Nordsachen) und Canitz (Kreis Riesa) ausgegraben. Aufgrund der zeitlichen Begrenzung der Feldarbeiten wurden einzelne Urnen en bloc geborgen. Diese werden durch Studierende freigelegt, dokumentiert, Funde bestimmt/bearbeitet, ein Grabungsbericht verfasst und auf eine Publikation der Ergebnisse hingearbeitet. Dabei wird der Arbeitsprozess besprochen und reflektiert. (Sommersemester 2024, mit Mirko Oehlert M.A.)

  • Exkursion in den Hunsrück-Eifel-Raum

    Im Rahmen der Exkursion in den Hunsrück-Eifel-Raum lernen die Studierenden eine reiche archäologische Kulturlandschaft kennen. Den thematischen Schwerpunkt bilden dabei die archäologischen Kulturen des letzten Jahrtausends vor Christi Geburt sowie der Prozess der Romanisierung. Es werden Museen und Bodendenkmäler im Dreiländereck Deutschland – Luxemburg – Frankreich besichtigt, mit Stationen u. a. in Trier, Luxemburg, Metz und Saarbrücken. (Sommersemester 2024, mit Prof. Dr. Ulrich Veit)