Unsere Professur

Forschungsgegenstand

Im Zentrum des Faches Klassische Archäologie stehen die materiellen Hinterlassenschaften der Kulturen des Mittelmeerraumes von der griechischen Bronzezeit (des 2. Jahrtausends v. Chr.) bis zur allmählichen Auflösung des römischen Reiches, die in seinem Westteil im 5. Jahrhundert n. Chr. erfolgte.

Traditionelle Schwerpunkte des Faches liegen im Bereich der Kunst- und Kulturgeschichte der griechischen und römischen Antike mit ihren wichtigsten Metropolen Athen und Rom, deren heutige Stadtbilder immer noch durch deutliche Spuren ihrer antiken Geschichte geprägt sind. Berücksichtigung finden auch die ländlichen und städtischen Gebiete Nordafrikas, Kleinasiens, Südfrankreichs und der iberischen Halbinsel mit ihren wichtigen urbanen Zentren wie Alexandria, Ephesos, Milet oder Pergamon. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich damit von der Atlantikküste bis in den Vorderen Orient und zum indischen Subkontinent.

Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung von Leben und Lebensraum in antiken Gesellschaften. Dadurch widmet sich das Fach zum einen den historischen Grundlagen für die nationalstaatlich geprägten Kulturen des modernen Europa. Zum anderen ermöglicht es, in historischer Dimension grundlegenden und aktuellen Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens nachzugehen, wie etwa der Konstruktion von „eigen“ und „fremd“.

Methoden

Das archäologische Material wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden erschlossen und interpretiert. Neben die traditionellen Ausgrabungen und Oberflächenbegehungen (Surveys) sind in jüngster Zeit zunehmend naturwissenschaftliche Methoden wie Geophysik, Paläobotanik oder Archäozoologie getreten. Besondere Bedeutung kommt den Methoden zur Erforschung bildlicher Überlieferungen in den unterschiedlichsten Gattungen und deren Tradition zu.

Das Verständnis materieller Kultur im kulturgeschichtlichen Kontext ermöglicht darüber hinaus auch die Erarbeitung kulturwissenschaftlicher Modelle. Thematisiert werden beispielsweise Diskurse um soziale Rollen in einer antiken Gesellschaft oder die Wahrnehmung und Konstruktion von Eigenem und Fremdem. Diese Vielfalt an Methoden ergibt für die archäologische Tätigkeit ein Zusammenspiel aus handwerklicher Praxis (zum Beispiel im Rahmen einer Grabung oder im Museum) und theoretischer Modellbildung.

Klassische Archäologie in Leipzig

Das Fach Klassische Archäologie bildet an unserer Universität Leipzig zusammen mit der Ur- und Frühgeschichte und der Alten Geschichte eine zentrale Säule des Bachelorstudiengangs Archäologie und Geschichte des Alten Europa. Der Aufbau des Studiengangs trägt einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis Rechnung, indem in verschiedenen Lehrformen Fachwissen und methodische Fertigkeiten im Umgang mit materiellen Kulturgütern und -phänomenen vermittelt werden. Bei einer Spezialisierung in Richtung Alte Geschichte, liegt der Fokus auf schriftlichen Hinterlassenschaften vergangener Epochen.

Gemeinsam mit der Ur- und Frühgeschichte wird der Master-Studiengang Archäologie der Alten Welt angeboten.

Durch die bildbasierte Lehre im Bereich der Klassischen Archäologie eignet sich das Studium zum Erlernen von Schlüsselkompetenzen wie der Visualisierung wissenschaftlicher Fragestellungen und Lösungsansätze. Die enge Einbindung des Leipziger Antikenmuseums, der Lehr- und Studiensammlung antiker Originale und der Gipsabguss-Sammlung in die Lehre (Ausstellungsprojekte, Praxismodule etc.) ermöglicht den Studierenden, archäologische Methoden unmittelbar am Objekt zu erlernen und zugleich praktische Kompetenzen für die berufliche Zukunft zu erwerben. Damit werden die Grundlagen für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und Forschen in den archäologischen Disziplinen gelegt und zugleich, durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Perspektiven für fachnahe Tätigkeiten im Bereich von Museen, der Denkmalpflege, Verlagen und anderen Kultureinrichtungen eröffnet.

Im Zentrum des Faches Klassische Archäologie stehen die materiellen Hinterlassenschaften der Kulturen des Mittelmeerraumes von der griechischen Bronzezeit (des 2. Jahrtausends v. Chr.) bis zur allmählichen Auflösung des römischen Reiches, die in seinem Westteil im 5. Jahrhundert n. Chr. erfolgte. Traditionelle Schwerpunkte des Faches liegen im Bereich der Kunst- und Kulturgeschichte der griechischen und römischen Antike mit ihren wichtigsten Metropolen Athen und Rom, deren heutige Stadtbilder immer noch durch deutliche Spuren ihrer antiken Geschichte geprägt sind. Berücksichtigung finden auch die ländlichen und städtischen Gebiete Nordafrikas, Kleinasiens, Südfrankreichs und der iberischen Halbinsel mit ihren wichtigen urbanen Zentren wie Alexandria, Ephesos, Milet oder Pergamon. Das Untersuchungsgebiet erstreckt sich damit von der Atlantikküste bis in den Vorderen Orient und zum indischen Subkontinent. Besonderes Augenmerk liegt auf der Gestaltung von Leben und Lebensraum in antiken Gesellschaften. Dadurch widmet sich das Fach zum einen den historischen Grundlagen für die nationalstaatlich geprägten Kulturen des modernen Europa. Zum anderen ermöglicht es, in historischer Dimension grundlegenden und aktuellen Themen des gesellschaftlichen Zusammenlebens nachzugehen, wie etwa der Konstruktion von „eigen“ und „fremd“.

Das archäologische Material wird durch eine Vielzahl unterschiedlicher Methoden erschlossen und interpretiert. Neben die traditionellen Ausgrabungen und Oberflächenbegehungen (Surveys) sind in jüngster Zeit zunehmend naturwissenschaftliche Methoden wie Geophysik, Paläobotanik oder Archäozoologie getreten. Besondere Bedeutung kommt den Methoden zur Erforschung bildlicher Überlieferungen in den unterschiedlichsten Gattungen und deren Tradition zu. Das Verständnis materieller Kultur im kulturgeschichtlichen Kontext ermöglicht darüber hinaus auch die Erarbeitung kulturwissenschaftlicher Modelle. Thematisiert werden beispielsweise Diskurse um soziale Rollen in einer antiken Gesellschaft oder die Wahrnehmung und Konstruktion von Eigenem und Fremdem. Diese Vielfalt an Methoden ergibt für die archäologische Tätigkeit ein Zusammenspiel aus handwerklicher Praxis (zum Beispiel im Rahmen einer Grabung oder im Museum) und theoretischer Modellbildung.

Das Fach Klassische Archäologie bildet an der Universität Leipzig zusammen mit der Ur- und Frühgeschichte und der Alten Geschichte eine zentrale Säule des Bachelorstudiengangs Archäologie und Geschichte des Alten Europa. Der Aufbau des Studiengangs trägt einem ausgewogenen Verhältnis von Theorie und Praxis Rechnung, indem in verschiedenen Lehrformen Fachwissen und methodische Fertigkeiten im Umgang mit materiellen Kulturgütern und -phänomenen vermittelt werden. Bei einer Spezialisierung in Richtung Alte Geschichte, liegt der Fokus auf schriftlichen Hinterlassenschaften vergangener Epochen.

Gemeinsam mit der Ur- und Frühgeschichte wird der Studiengang Archäologie der Alten Welt M. A. angeboten.

Durch die bildbasierte Lehre im Bereich der Klassischen Archäologie eignet sich das Studium zum Erlernen von Schlüsselkompetenzen wie der Visualisierung wissenschaftlicher Fragestellungen und Lösungsansätze. Die enge Einbindung des Leipziger Antikenmuseums, der Lehr- und Studiensammlung antiker Originale und der Gipsabguss-Sammlung in die Lehre (Ausstellungsprojekte, Praxismodule etc.) ermöglicht den Studierenden, archäologische Methoden unmittelbar am Objekt zu erlernen und zugleich praktische Kompetenzen für die berufliche Zukunft zu erwerben. Damit werden die Grundlagen für eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und Forschen in den archäologischen Disziplinen gelegt und zugleich, durch den Erwerb von Schlüsselqualifikationen, Perspektiven für fachnahe Tätigkeiten im Bereich von Museen, der Denkmalpflege, Verlagen und anderen Kultureinrichtungen eröffnet.

Studium Aktuell

Um der Ausbreitung des COVID-19-Erregers entgegenzuwirken, unterliegt der Universitätsbetrieb nach wie vor gewissen Beschränkungen.

Alle relevanten Informationen zur gegenwärtigen Situation finden Sie hier

Hinweise zur Modulbelegung

Hier finden Sie wichtige Hinweise zur Modulebelegung im Wintersemester 2021/22

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Lehrveranstaltungen im Wintersemester 2021/22

Das Lehrangebot im aktuellen Semester.

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Veranstaltungen

Archäologisches Kolloquium

 

Wir laden Sie herzlich ein zu unserem Archäologischen Kolloquium!

 

Vorwiegend auswärtige Gäste berichten über ihre aktuellen archäologischen Forschungen und Ausgrabungen. Sie geben Einblick in verschiedene Themenfelder, Fragestellungen, Methoden und Ergebnisse der Arbeit von Klassischen Archäologinnen und Archäologen. An jeden Vortrag schließt sich eine wissenschaftliche Diskussion an, die allen Teilnehmenden die Möglichkeit zum intensiven Gespräch und kritischen Gedankenaustausch bietet.

 

Als Lehrangebot ist das Archäologische Kolloquium in die Studiengänge „Archäologie der Alten Welt“ und "Archäologie und Geschichte des Alten Europa" eingebunden. Gleichzeitig wendet es sich an alle Universitätsangehörigen sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Im Wintersemester 2021/2022 wird das Archäologische Kolloquium aus gegebenem Anlass in digitaler Form als Zoom-Meeting fortgesetzt.

Das Kolloquium beginnt um 19 Uhr s.t. und wird zu erreichen sein unter
Meeting-ID: 613 5174 0053
Kenncode: 884753


Das Programm im Wintersemester 2021/22 finden Sie hier
PDF 200 KB

 

25.10.2021
Arne Reinhardt (Heidelberg): „Kolossale Kleinmeister: Eine Plinthe als Kunstwerk”

 

08.11.2021
Jordan Adamson (Leipzig): „Trade and the Rise of Ancient Greek City-States”

 

06.12.2021 
Öffentlicher Festvortrag zur Leipziger Winckelmannsfeier 2021:
Philipp von Rummel (Berlin): „Die Colonia Iulia Augusta Numidica Simitthensium Chimtou Tunesien): Ein spätantiker Sonderfall?“
aus gegebenem Anlass nur DIGITAL über den üblichen Zugangslink!

 

13.12.2021

Viktoria Räuchle (München): „‘Ei, wer schlug Dir die Hände in Bande?‘ Wie das Motiv des gefesselten Eros entstand”

 

10.01.2022
Katharina Lorenz (Gießen):  „Gruppenbilder. Von der Kunst des Gemeinsam-Seins in der römischen Kaiserzeit"

 

24.01.2022
Fanny Opdenhoff: „‘Der Nachwelt zum Gruß. Die Museumsgehilfen‘ – Zur Geschichte und Genese der Gipsabgusssammlung der Universität Hamburg”

Kontakt und Anfahrt

Kontakt

Klassische Archäologie und Antikenmuseum
Ritterstraße 14
04109 Leipzig

Telefon:  +49 (0) 341/97 30 700
Fax:  +49 (0) 341/97 30 709

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