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Dr. Melanie Augstein

Wiss. Mitarbeiterin

Ur- und Frühgeschichte
Institutsgebäude
Ritterstraße 14
04109 Leipzig

Kurzprofil

Melanie Augstein hat an den Universitäten Münster und Tübingen Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde/Empirische Kulturwissenschaft studiert und mit einer Arbeit über jüngereisenzeitliches Siedlungswesen magistriert. Ihre anschließende Promotion beschäftigte sich mit einem ältereisenzeitlichen Gräberfeld und seinem Kontext. Von 2011 bis 2018 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Ur- und Frühgeschichte der Universität Leipzig, von 2019 bis 2020 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte des Heinrich Schliemann-Instituts für Altertumswissenschaften der Universität Rostock. Seit April 2020 forscht sie wieder am Leipziger Lehrstuhl im Rahmen eines DFG-Projekts zu Manipulationen von Grabbeigaben als Medium ritueller und symbolischer Kommunikation.

Berufliche Laufbahn

  • seit 04/2020
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Eigene Stelle) im DFG-Projekt »Manipulationen von Objekten in Gräbern – Aspekte ritueller und symbolischer Kommunikation zwischen Spätbronze- und Spätlatènezeit in Süd- und Südwestdeutschland«
  • 06/2018 - 03/2020
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte des Heinrich Schliemann-Instituts für Altertumswissenschaften der Universität Rostock
  • 04/2011 - 03/2018
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Ur- und Frühgeschichte am Historischen Seminar der Universität Leipzig
  • 03/2009 - 04/2009
    Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt ›Manching‹ der Römisch-Germanischen Kommission des Deutschen Archäologischen Instituts
  • 10/2008 - 06/2009
    Wissenschaftliche Angestellte im Rahmen des TEAching Equality-Programms am Institut für Ur- und Frühgeschichte und Archäologie des Mittelalters der Eberhard Karls Universität Tübingen

Ausbildung

  • 04/2006 - 05/2012
    Promotion zum Thema »Das hallstatt- und frühlatènezeitliche Gräberfeld ›Dietfurt-Tankstelle‹ in seinem kulturellen Kontext« an der Eberhard Karls Universität Tübingen, gefördert durch Promotionsstipendien der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg und der Gerda Henkel Stiftung
  • 10/1997 - 04/2004
    Studium der Ur- und Frühgeschichte, Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie, Ägyptologie und Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und der Eberhard Karls Universität Tübingen. Abschluss: Magister Artium. Thema der Magisterarbeit: Offene Siedlungen der Mittel- und Spätlatènezeit in Mittel- und Westeuropa

Melanie Augsteins Forschungsinteressen umfassen insbesondere Bestattungsrituale. Darüber hinaus gilt ihr Interesse Körper und Körperkonzepten in der Prähistorischen Archäologie sowie Mensch-Tier-Beziehungen in der Ur- und Frühgeschichte.

Sie arbeitet vor allem zu den vorrömischen Metallzeiten, insbesondere der Urnenfelder- und Hallstattzeit im Voralpengebiet sowie der Jüngeren Eisen- und Älteren Römischen Kaiserzeit im Barbaricum.