Vorlesung/Vortrag am

Veranstaltungsort: GWZ, H4 2.16

Der Vortrag stellt Überlegungen zu einer Sinnesgeschichte der Gefahr in der frühneuzeitlichen Stadt vor. Bedrohungen zu erkennen und zu verorten zählt zu den fundamentalen Funktionen der menschlichen Sensorik. Ein historischer Zugang lenkt den Fokus auf die variablen kulturellen Kontexte und Gebrauchsformen der Wahrnehmung im Angesicht der Gefahr. Am Beispiel der süddeutschen Reichsstadt Augsburg geht der Vortrag auf verschiedene Szenarien wie den Brand und die Pestepidemie ein und zeigt situativ und historisch unterschiedliche Funktionen und Reichweiten der Sinne auf. Anhand des Materials soll auch diskutiert werden, wie urbane Räume und Gefahrenwahrnehmung zusammenhängen und welche Perspektiven auf breitere Themen der Stadtgeschichte der gewählte Zugang erlaubt.

 

Bitte beachten Sie: Es gilt die 3G-Regel.

Erstellt von: Niels Lohse