In der letzten Woche der Vorlesungszeit im Sommersemester, vom 19.-23. Juli 2021, findet erstmalig eine Projektwoche am Institut für Theaterwissenschaft statt. Dort haben Sie als Studierende die Möglichkeit, ausgewählte Inhalte Ihrer Lehrveranstaltungen mit allen anderen TW-Studierenden zu teilen.
Das Programm wird fortlaufend ergänzt!

Programm

10:00 - 16:30 Uhr – digital
Arbeitstagung zum Abschluss des Seminars: Die Institutionalisierung der Freien Szene. Von Produktionshäusern, Netzwerken und Modellen der Kooperation, geleitet von Dr. Melanie Gruß

Die freien darstellenden Künste, ihre Strukturen und Arbeitsbedingungen geraten aktuell – auch durch die Auswirkungen der Corona-Krise – in den Fokus öffentlicher und kulturpoliti­scher Debatten. Wie aber lassen sich die damit verbundenen Prozesse und Dynamiken aus einer theaterwissenschaftlichen Perspektive angemessen fassen und beschreiben?

Ziel der Arbeitstagung ist eine gemeinsame Annäherung an die Komplexität der Strukturen, Institutionen, Produktions- und Arbeitsweisen, theaterästhetischen Ansätze und nicht zuletzt auch kulturpolitischen Strategien, die sich im Kontext der sogen. „Freien Szene“ artikulieren. Vorausgegangen ist ein gleichnamiges Theorie-Praxis-Transfer-Seminar im Sommersemester 2021. Bei der Arbeitstagung präsentieren die Studierenden die Ergebnisse ihrer Recherchen und Auseinandersetzungen und diskutieren ihre daraus resultierenden Fragen mit Expert*in­nen und Vertreter*innen aus verschiedenen Bereichen der „Freien Szene“.

10:00 - 12:00 Uhr: Geschichte und Rahmenbedingungen der Freien Szene

Mit einem diskursiven Rückblick auf die Ausformung der „Freien Szene“ seit den 1960er Jahren sollen im ersten Teil der Tagung Fragen der künstlerischen Selbstorganisation, spezifi­sche Arbeitsweisen, kulturpolitische Strategien, Entwicklungen der Förderlandschaft aber auch theaterästhetische Ansätze  in ihrem Zusammenspiel im Fokus stehen. Welche Entwick­lungen und Veränderungen lassen sich beobachten und wo stehen wir heute? Welche Bedin­gungen braucht die Freie Szene, um lebensunterhaltendes und zugleich nachhaltiges künst­lerisches Arbeiten zu ermöglichen?

  • 10:00 – 10:10 Uhr: Eröffnung und Begrüßung (Patrick Primavesi und Melanie Gruß)
  • 10:10 – 10:30 Uhr: „POLITIK MACHT KULTUR“ (Daniela Sopala, Stijn Reinhold, Alexander Olchawa)
  • 10:30 – 11:45 Uhr:  Gesprächsrunde mit Irina Pauls (Choreografin, Leipzig), Holger Berg­mann (Geschäftsführer Fonds Darstellende Künste e.V., Berlin), Martin Heering (Verwal­tungs- u, kaufmännischer Leiter HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Dresden), Patrick Primavesi (Theaterwissenschaftler Universität Leipzig), Moderation: Melanie Gruß
  • 11:45 – 11:55 Uhr: „Fördern oder nicht Fördern“ (Lena Mädel, Johanna Ziemer, Fabia Greve)
  • 11:55 – 12:00 Uhr: Präsentation Broschüre „Die Institutionalisierung der Freien Szene“

12:00 – 13:00 Uhr: Pause

13:00 - 15:00 Uhr: WER/WIE/WO/WAS ist die Freie Szene?

Verstärkt seit den 1990er Jahren haben sich in Deutschland in Abgrenzung zu den Stadt- und Staatstheatern auch institutionelle Strukturen wie Produktionshäuser, Künstlerkollektive und Netzwerke herausgebildet, die die Diversität und Vielfältigkeit von Arbeits- und Lebenswei­sen widerspiegeln. Aber wer sind die Akteur*innen der „Freien Szene“ heute? Wie ist ihr jeweiliges Selbstverständnis und die diesem teils gegenüberstehende gesellschaftliche Aner­kennung? Und welches Verständnis von Kultur, welche Entwürfe und Modelle von Koope­ration und Kollaboration artikulieren sich darin?

  • 13:00 – 13:10 Uhr Begrüßung und Präsentation Broschüre „Die Institutionalisierung der Freien Szene“ (Melanie Gruß)
  • 13:10 – 14:50 Uhr: Gesprächsrunde mit Amelie Deuflhard (Künstlerische Leitung und Inten­dantin Kampnagel, Hamburg), Stefan Hilterhaus (Künstlerische Leitung und Intendant PACT Zollverein, Essen), Felix Worpenberg (Performer und Produktionsleiter), Bernd Schlenkrich (Geschäftsführer und Regisseur Theater im Bauturm, Köln) und Sebastian Weber (Choreo­graf, Leipzig), Moderation: Veronika Darian
  • 14:50 – 15:00 Uhr: „Kosten der Freiheit. Ein Realtalk mit freien Theaterschaffenden“ (Marina Erler, Ömer Bayram)

15:00 – 15:30 Uhr: Pause

15.30 – 16.30 Uhr: Abschlussgespräch: Die Zukunft der Freien Szene?

Moderation: Verena Sodhi

Abschließend soll im gemeinsamen Austausch ergebnisoffen die Frage nach der Zukunft der freien darstellenden Künste diskutiert werden. Wie ist eine zunehmende Institutionalisierung auch im Sinne der sozialen Absicherung der Akteur*innen bei gleichzeitig größtmöglicher Offenheit und Flexibilität im kreativen Prozess denkbar? Wie können Freiheiten künstleri­schen Arbeitens mit notwendigen Zwängen öffentlicher Förderung in Einklang gebracht werden? Wie können die Impulse der Freien Szene angesichts gesellschaftlicher Herausforde­rungen wie Digitalisierung oder transkulturelle Transformation noch besser zur Geltung ge­bracht werden? Was kann dazu eine methodisch reflektierte Auseinandersetzung der theater- und kulturwissenschaftlichen Forschung mit den genannten Entwicklungen beitragen?

(Kenncode: 453430)   Zoom-Link: https://uni-leipzig.zoom.us/j/61821967660?pwd=SFRwcGVVKzBBckdYdFdCRlhZSkJCQT09

 

Zigarettenalbum: Der künstlerische Tanz, Dresden, Eckstein-Halpaus 1933, Foto: Tividar Nemesi

Bildersammlungen der Tanzgeschichte – digital, während der gesamten Projektwoche

Das Seminar Suchen, finden und teilen: analoge und digitale Bildersammlungen der Tanz­geschichte, geleitet von Dr. Isa Wortelkamp lädt zum Rundgang ein. Auf der Plattform „Miro-Board“ erhalten Sie Einblicke in die gemeinsame Auseinandersetzung mit verschiede­nen Erscheinungsformen tanzfotografischer Bildersammlungen, an deren Ende die Entwürfe eigener gesuchter, gefundener und geteilter Bilder der Studierenden stehen.

[Angaben zum Zugang, siehe nähere Informationen in der mailinglist]

 

Tanzbild, Foto: Annu Kötter
Körper im Schilf, Foto: Ega Putrino

09:00-11:00 Uhr – digital
Annu Kötter zu Gast im Seminar Crossing the Straight? – Crosscasting in Tanz, Theater und Film (16.-21. Jahrhundert), geleitet von Dr. Janine Schulze-Fellmann

Annu Kötter wird in einem moderierten Gespräch Ausschnitte Ihrer Bachelorarbeit, „Presence and Transgression of Gender Binary in Javanese Dance” präsentieren und über ihre persönli­chen Erfahrungen an der Universität von Yogyakarta berichten, wo sie sich selbst im traditio­nellen Tanz hat ausbilden lassen.

https://uni-leipzig.zoom.us/j/61204115810 (Kenncode: 239406)

ACHTUNG: Das Gespräch mit Annu Kötter wird aufgezeichnet. Sollten Sie nicht im Bild sein wollen, schalten Sie bitte Ihre Kamera aus.

 

Re:Präsentation, Bildrechte: Candice Breitz

11:15-12:45 Uhr – digital

Finale der Vorlesung: Re:Präsentation – Zwischen Vorstellung, Darstellung und Stellvertreterschaft, geleitet von Jun.-Prof. Dr. Veronika Darian & Team

Was ist und zu welchem Zweck erforschen wir Re:Präsentation?
Weitere Fragen und ein paar Antworten hören und sehen Sie hier:

https://uni-leipzig.zoom.us/j/66323543886 (Kenncode: 203504)

Schriftzug MaDiThea auf schwarzem Hintergrund
Logo von MaDiThea

15:00-16:45 Uhr – in Präsenz oder digital (wetterbedingt)

MaDiThea

Die Hochschulgruppe MaDiThea nutzt die Projektwoche für den gemeinsamen Semesterab­schluss. Bei dem Treffen, das bei schönem Wetter draußen stattfindet, wird auf das Sommer­semester zurückgeblickt und vorausgeschaut, wie die gemeinsame Arbeit im Wintersemester 2021/2022 fortgesetzt werden kann. Kommiltonen und Kommilitoninnen, die an diesem Aus­tausch interessiert sind und sich vorstellen können, sich in die Vorbereitung des kommenden Semesters einzubringen bzw. in der Gruppe aktiv zu werden, laden wir herzlich ein, sich über MaDiThea (madithea.leipzig(at)gmx.de) für das Treffen anzumelden. Gegebenenfalls erhaltet Ihr am Dienstagvormittag den Treffpunkt oder im wetterbedingten Notfall einen digitalen Zugang. Wir freuen uns auf alte und neue Gesichter!

Spuren im Schnee
Spuren, Foto: Patrick Primavesi

17:00 Uhr (bis ca. 18:30 Uhr) – digital

P/REVIEW

Das Institut, das CCT und der Fachschaftsrat Theaterwissenschaft laden Sie/Euch herzlich ein, gemeinsam einen Rückblick auf das Semester zu unternehmen, unsere Erfahrungen aus­zutauschen und Einsichten aus der nun schon über ein Jahr dauernden Krise miteinander zu teilen. Ebenso wollen wir aber auch einen (vorsichtigen) Ausblick auf die kommenden Mona­te geben, auf anstehende Ereignisse, Projekte und Vorhaben.

Erscheinen Sie bitte zahlreich und helfen Sie uns, konstruktiv mit der Lage umzugehen! Bitte wählen Sie sich pünktlich über Zoom ein, damit wir die Zeit gemeinsam gut nutzen können.

https://uni-leipzig.zoom.us/j/63645699062 <https://uni-leipzig.zoom.us/j/63645699062> (Kenncode: 979023)

Zuschauende bei einer Szene auf dem Gelände der Baumwollspinnerei, Foto: Caroline Reinhold

19:30 Uhr – Präsenz, Treffpunkt: Innenhof Ritterstraße 16, 04109 Leipzig
Präsentation zum Projektseminar Flugversuche: Brechts Lehrstück hybrid,

geleitet von Anja-Christin Winkler

 

In diesem Semester haben Studierende der Universität Leipzig und der Hochschule für Musik und Theater unter Anleitung von Anja-Christin Winkler eine szenische Präsentation zu Bertolt Brechts Badener Lehrstück vom Einverständnis entwickelt. Die Ergebnisse wurden am 3. Juni auf dem Gelände der Baumwollspinnerei in Form eines Rundgangs präsentiert.

Nun laden wir Sie zu einem Miniaturrundgang im Innenhof Ritterstraße ein. Was wir schon verraten können: Es geht um Publikum, Partizipation und Hilft der Mensch dem Menschen?

Die Studierenden der Universität Leipzig und Hochschule für Musik und Theater Leipzig

 

Gardi Hutter auf der Solidaritätsveranstaltung für das Institut für Theaterwissenschaft, 2014, Foto: Ingo Rekatzky

12:15-13:00 Uhr – digital
Semesterrückblick zum Seminar Schlüsselphänomen Maske. Transdisziplinäre und transkulturelle Zugänge, geleitet von Jun. Prof. Dr. Ingo Rekatzky

Sieht man einmal von FFP2-Masken ab, die derzeit vor aller Munde sind, erscheinen moder­ne, westlich geprägte Gesellschaften weitgehend maskenlos. Aus historisch-anthropologischer Perspektive kann Maske aber als ein Schlüsselphänomen der zeitlich und kulturell variieren­den Bedingungen und Konstitutionen des ‚Menschseins‘ betrachtet werden. Diesem Schlüs­selphänomen sind wir im Seminar anhand verschiedener transdisziplinärer Fragestellungen und Themenbereiche nachgegangen, indem wir Masken u.a. in exemplarischen Fest- und Ritualkontexten, in Theaterpraktiken, aber auch die Rolle von Masken in der Subjektkonsti­tution bzw. Subjektgenese betrachtet haben. Gemeinsam mit Euch und Ihnen wollen wir auf die vielfältigen Themenbereiche zurückblicken – und nicht zuletzt die Frage aufwerfen, wel­ches Potential Masken in gegenwärtigen Theaterpraktiken zukommen kann. Hierzu werden Studierende von ihren ganz eigenen praktischen Erfahrungen berichten, die sie in dem von der Bertolt Brecht Gastprofessorin Gardi Hutter geleiteten Szenischen Projekt gesammelt haben.

https://uni-leipzig.zoom.us/j/62543573415?pwd=TlZRdDhwbEN0Y3gyRmlkbTh4OStIQT09
(Kenncode: 690869)

Szenenbild des dritten Aktes des Ballettes 'La Bayadère', Mariinski-Theater St. Petersburg 1900

13:15-14:00 Uhr – digital
Semesterrückblick zum Seminar Fremde schauen. (Re-)Präsentationen außereuropäi­scher Kulturen in Theater und Menschenschauen 1500-1900, geleitet von Torben Schleiner, M.A.

Debatten um Theater und Rassismus schlagen zuletzt immer höhere Wellen, sei es im Hin­blick auf Ensemblepolitik, sei es im Hinblick auf Besetzungsfragen. Das historisch motivierte Seminar hat aus postkolonialer Perspektive einen Blick zurück in die Annalen der europäi­schen Theater- und Schaukultur gewagt: Gemeinsam haben wir ergründet, wie tief Stereotype wurzeln, wie groß die Bandbreite rassifizierender Topoi in der europäischen Theatergeschich­te ist, und welche spezifischen Repräsentationspraktiken zum Einsatz kamen (und kommen?), um stereotype Bilder festzuschreiben. Wir laden Sie und Euch herzlich ein, mit uns einen Rückblick auf unser vergangenes Semester zu unternehmen!

uni-leipzig.zoom.us/j/65533872670 (Kenncode: 099918)

Walter Benjamin und seine Geschwister Georg und Dora, um 1905, Foto: unbekannt (public domain)

14:15-15:15 Uhr – digital

Kleine Zoom-Performance zum Seminar: Walter Benjamin. Historizität und Gegenwart von Theater, geleitet von Prof. Dr. Patrick Primavesi

„Seine Gebärden muß der Schauspieler sperren können wie ein Setzer die Worte“, schrieb Walter Benjamin in seinen Überlegungen zum epischen Theater über den zitierbaren Gestus. Im Rahmen der Projektwoche wollen wir ausgewählte Zitate aus der gemeinsamen Benjamin Lektüre unseres Seminars gestisch erforschen. Wenn Ihr am fachkundigen Umgang mit Strümpfen interessiert seid und Euch die Glieder bis an den Rande des Möglichen ausrenken lassen wollt, dann schaltet Euch dazu!

https://uni-leipzig.zoom.us/j/62444035440?pwd=cXkzc3orOFRVOGVOVHBuL1g1S1VoQT09
(Kenncode: 594615)

"Schwanensee" am stellwerk junges theater in Weimar, Foto: Matthias Pick

15:30-17:00 Uhrin Präsenz (TW-Institut, Ritterstraße 16, Großer Seminarraum)
Semesterrückblick zum Seminar: Blickrichtung(en) – Theaterpädagogische Vermittlungs­ansätze, geleitet von Louisa Grote, M.A.

Schwanensee am stellwerk – junges theater ist ein politischer Gegenentwurf zur klischeehaf­ten Inszenierungstradition dieses Balletts. Das Ensemble aus sechs jungen Spieler*innen setzt sich darin mit dem Inhalt und der Aufführungsgeschichte des berühmten Klassikers sowie mit Körper- und Rollenbildern im Ballett auseinander. Zu der Inszenierung entwickeln wir im Seminar verschiedene Formate der (inter)aktiven Nachbereitung, die zukünftig im Anschluss an die Aufführungen stattfinden sollen. Wir zeigen Ausschnitte aus dieser Produktion und möchten mit Ihnen und Euch die Vermittlungsansätze dazu erproben.

09:00-10:30 Uhr - digital
Mental Health Austauschrunde

Mentale Gesundheit – das beinhaltet persönliches Wohlbefinden, Arbeitszufriedenheit, Arbeitsengagement aber auch individuelle Ressourcen. Wenn diese in die Schieflage gerät oder Krankheiten wie Depressionen oder Angststörungen den Alltag erschweren sind Betroffene oftmals mit Unverständnis konfrontiert – dies führt zu sozialer Isolation.

Im Rahmen einer Austauschrunde unterstützt von Michaela Vitzky und Beatrix Stark werden Beratungsangebote vorgestellt und in Gesprächsrunden können die Studierenden offen über ihre Situation sprechen und sich vernetzen. Die Veranstaltung findet auf Zoom statt, es müssen aber keine Klarnamen angegeben werden, Mikrofon und Kamera sind optional.

(Kenncode: 925538)   https://uni-leipzig.zoom.us/j/64792717365?pwd=ajAyd3pnaUpFamV6UkFUWEQ3aWZNZz09

Tanz digital

11:00 - 13:00 – digital
Semesterrückblick zur Vorlesung: Tanz Digital: Wechselverhältnisse zwischen Tanz- und Mediengeschichte, geleitet von Prof. Dr. Patrick Primavesi, sowie zum Seminar: Tanz Digital: Projekt- und Schreibwerkstatt, geleitet von Dr. Melanie Gruß

Rückblickend auf die Vorlesung und im Kontext des Plattform-Projekts Tanz digital werden Prozesse, Ergebnisse, Outtakes und Highlights des letzten Semesters vorgestellt.

In der Schreibwerkstatt haben sich die Teilnehmenden dem Schreiben über Tanz im Internet angenähert. Dabei ist bereits eine eigene, digitale Tanzplattform entstanden – mithilfe des Online-Tools Mahara. Wie verhalten sich Tanz und Schreiben zueinander? Was heißt es, für das Internet zu schreiben und welche Möglichkeiten bietet das Digitale für die Sichtbarma­chung von Tanz? Einen kleinen Appetizer dazu gibt es bereits an Dienstag Abend über: https://tinyurl.com/tanzdigital und den Rest zeigen wir am 22.07., zwischen 11 und 13 Uhr.

Außerdem gibt es einen Einblick zur Videotanzlandschaft in Lateinamerika, vorgestellt von Irais Avila. Das Festival Movimiento Audiovisual ist eine 2015 in Guadalajara, Mexiko, von Irais Avila und Angélica Ochoa gegründete Plattform zu künstlerischen Positionen im Video­tanz, die mit Blick auf die aktuelle gesellschaftliche Situation versuchen, Körper, Ideen und Realitäten zu bewegen. Das Festival findet seit 2020 auch digital statt, mit 3 Schwerpunkten: Internationale Videotanz-Screenings, Interdisziplinäre Workshops und Gespräche. In der Präsentation wird eine kurze Auswahl lateinamerikanischer Tanzvideos gezeigt.

https://uni-leipzig.zoom.us/j/68099150695?pwd=dkRjUldsUnVHSi9Zck9tM2IwOWN6UT09
(Kenncode: 073906)

 

#Empathie, Foto: Jascha Riesselmann

13:15-14:45 Uhr - digital
Semesterrückblick zum Seminar #Empathie (als künstlerisch-wissenschaftliches For­schungsfeld), geleitet von Jun.-Prof. Dr. Veronika Darian und Jascha Riesselmann, M.A.

Ein Festival-Labor zum Thema Empathie – allerdings ganz ohne Körperkontakt und direkten Austausch, dafür im digitalen Raum im Rahmen eines digitalen Festival nur mit digitalen Formaten, das geht? Und wie! Hören und sehen Sie den Machern und Macherinnen zu, wenn sie sich befragen lassen zu ihrem assoziativen Sozialexperiment „Move The Bubbles“, ihrem digitalen Begegnungsraum „EmpaTea Time“, ihrem partizipativen Hörexperiment „Meine Angst heißt Marianne“, ihrem Telegramstück „Von der Melone bis zum Kern“ oder ihren „Late Night Specials“-Spielen.

https://uni-leipzig.zoom.us/j/64574813567 (Kenncode: 827460)

tw_le_memes (TW Leipzig Memes)

15:00-16:30 Uhr - digital
Gespräch mit Alumni der Theaterwissenschaft Leipzig

Wirst Du auch öfter gefragt, was Du mal mit Deinem Studium vorhast? Oder fehlt Dir gerade die Perspektive? Oder möchtest Du vielleicht einfach hören, was andere Menschen mit einem Theaterwissenschaftsabschluss bisher so beruflich gemacht haben? Wir, der Fachschaftsrat und die Lehrenden des Instituts, haben ein paar Absolventen und Absolventinnen eingeladen, die sich bereit erklärt haben, in entspannter Zoom-Runde mit uns über ihre Arbeitswelt zu plaudern. Schaut gerne vorbei zum Fragenstellen oder einfach nur zuhören!

uni-leipzig.zoom.us/j/69546962621 (Kenncode: 879268)

17:00-18:30 Uhr – in Präsenz (Treffpunkt: Innenhof, Ritterstraße 16)
Audiomaterial und Diskussion zu Seminar Theater in Ostdeutschland nach 89

In Folge des Seminars, geleitet von MDR-Theaterredakteur Stefan Petraschewsky und Dr. Micha Braun, haben wir uns unter Kommilitoninnen zusammengefunden, um uns die Finger wund zu transkribieren. Jetzt gibt es 14 spannende Stunden Audiomaterial aus Interviews mit elf Theaterschaffenden aus der Zeit vor, während und nach der Wende. Die Gäste erzählen ganz persönlich aus ihrem Leben, mit spannenden Perspektiven zur Umbruchstimmung Ende der 80iger, Anfang der 90iger Jahre und zum überzeugten Willen, die Kultur zu retten. Auf diese Weise tragen sie zu dem bei, was heute die ostdeutsche Theaterlandschaft trägt und bieten Einblick in einen kleinen Querschnitt der Geschichte. Wir möchten Euch einige High­lights und Themenfelder aus dem Material präsentieren und darüber ins Gespräch kommen. Wie kann inhaltlich und formell mit dem Material weitergearbeitet werden?

Kleine Instruktion: Für unsere Hörbeispiele benötigt Ihr einen QR-Code Scanner um zu unseren Hörbeispielen zu gelangen. Vor Ort werden wir einige Kopfhörer bereit stellen, bitten Euch im Idealfall aber, eigene Kopfhörer mitzubringen (zumal wir nur Kabelkopfhörer anbie­ten können). Die Hörbeispiele werden auch am Mittwoch und Freitag im Hof aushängen.

Wir freuen uns über Eure Impulse und heißen Euch als potentiellen Neuzuwachs in unserer Gruppe herzlich Willkommen!

Emilie Haus, Hanna Haupt, Hannah Probst, Lara Wenzel, Meike Schulenburg und Svea Meyer-Nixdorf.

 

Semesterabschluss-Picknick im Innenhof, Foto: Torben Schleiner

ab 19:00 Uhr – in Präsenz, Innenhof Ritterstraße 16
Semesterabschluss-Picknick im Innenhof

Pünktlich zum Semesterabschluss wollen wir uns noch einmal leibhaftig treffen, bei einem Semesterabschluss-Picknick im Innenhof, zum Plaudern, Essen und Trinken.

Natürlich müssen wir uns dabei an Hygiene- und Abstandsregelungen halten, was bedeutet: bitte tagesaktuell getestet oder mit Nachweis von Impfung oder Genesung kommen, und vor allem in Gruppen Masken tragen, außerdem: Picknickdecken und Essen bitte selber mitbrin­gen. Wir stellen die Getränke, die sich jeder nehmen und selbst öffnen kann, juchu!

Wir können es kaum erwarten, Sie/Euch zahlreich wieder hier vor Ort treffen zu können!

10.00 - 13.30 Uhr – in Präsenz (TW-Institut, Ritterstraße 16, Großer Seminarraum)

Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen hatten sich im Vorfeld per mail schriftlich zu diesem Workshop bei Frau Krämer angemeldet.

Workshop Wie schreibe ich eine Hausarbeit, geleitet von Caroline Krämer, MA

Im zweiten Block am 23.07.2021 werden wir konkreter auf Ihre Schreibvorhaben eingehen und Fragen rund um Ihre Hausarbeiten ganz praktisch klären können. Sie werden die Mög­lichkeit haben, alle Fragen zu stellen, die Ihnen in diesem Zusammenhang auf dem Herzen liegen. Außerdem bietet der Workshop eine gute Gelegenheit, sich mit Ihren Kommiliton*in­nen auszutauschen und Tipps und Tricks für das Schreiben von wissenschaftlichen Arbeiten miteinander zu teilen.

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