Veranstaltungsreihen bieten die Möglichkeit, übergreifende Themen und Arbeitsfelder im Laufe eines Semesters mit ganz unterschiedlichen Perspektiven und Formaten zu beleuchten, in jeweils besonderen Wechselverhältnissen von Theorie und Praxis.
Im Folgenden finden Sie Informationen zu aktuellen wie auch zu vergangenen Veranstaltungsreihen am Institut.

Mittwochs-Lounge:

Tanz Digital ist ein Projekt des Dachverbands Tanz für die Entwicklung einer gemeinsamen digitalen Tanzplattform. Dabei arbeiten fünf deutsche Tanzarchive zusammen – das Tanzarchiv Leipzig, das Deutsche Tanzarchiv Köln, das Tanzfilminstitut Bremen, das Archiv der Akademie der Künste Berlin und die Mediathek des Mime Centrums Berlin. Auf der digitalen Plattform werden neue Produktionen ebenso wie historische Dokumente und Materialien präsentiert und mit begleitenden Texten und Kommentaren verknüpft.

Tanzaufführungen finden wegen der Corona-Pandemie gegenwärtig vor allem im digitalen Raum statt. Medialität und Digitalität prägen aber schon seit langem die Entwicklung von tänzerischen Praktiken und ihrer Wahrnehmung. Daraus ist ein ganzes Spektrum unterschiedlicher Formate entstanden: in gefilmtem Tanz oder getanztem Film, mit Projektionen im Bühnenraum oder als virtuelle Realität, in Werbefilmen ebenso wie in Musikvideos. Seit seinen Anfängen hat der moderne Tanz die technischen Medien herausgefordert und beeinflusst, von der Fotografie über den Film bis hin zu digitalen Formaten und Apps. Diesen Entwicklungen, die auf der Plattform erfahrbar gemacht werden sollen, widmen sich im Sommersemester 2021 am Leipziger Institut für Theaterwissenschaft auch mehrere Lehrveranstaltungen, insbesondere die Vorlesung “Tanz Digital. Wechselwirkungen zwischen Tanz- und Mediengeschichte” und eine darauf bezogene Schreibwerkstatt.

Zu einigen Terminen der Mittwochslounge sind im Sommersemester 2021 Gäste aus den Tanzarchiven eingeladen, um – in thematischer Anbindung an die Vorlesung Tanz digital und im Kontext des aktuellen Projekts – Einblicke in ihre jeweiligen Bestände und Arbeitsschwerpunkte zu geben.

12. Mai 2021 – Animation, Werbung und Tanzfilm
Christiane Hartter / Deutsches Tanzarchiv Köln

Beginn: 17.00 Uhr

Christiane Hartter ist Verantwortliche für die Filmsammlung des Deutschen Tanzarchivs Köln, die Bühnenaufzeichnungen, Dokumentarfilme, Experimentalfilme, Spielfilme, Proben- und Unterrichtsaufzeichnungen sowie sogenannte 'Kamera-Choreografien' umfasst. Das sind Video- und Tanzfilmproduktionen, deren Choreografien speziell für die Film- und Videokamera entwickelt wurden.
Das Tanzarchiv Köln zeigt regelmäßig Ausstellungen mit seinen Beständen. Die letzte Ausstellung mit dem Titel „Reizend! Tanz in der Werbung“ war vom 11. Mai 2020 bis 28. Februar 2021 zu sehen und wird in dieser Mittwochslounge Thema sein, ebenso wie die Anfänge des Animationsfilms und auch aktuelle Werbefilme, die immer wieder Tanz und choreografierte Bewegung in Zentrum stellen.

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7. Juli 2021 – Experimentalfilm / Videotanz

Ein weiteres Mal ist Christiane Hartter vom Deutschen Tanzarchiv Köln zu Gast. Als Verantwortliche für die Filmsammlung des Deutschen Tanzarchivs Köln ist sie auch eine Spezialistin für experimentelle Formate zwischen Tanz und Film. In diese Mittwochslounge wird sie Beispiele neuerer Videotanz-Produktionen mitbringen, zwischen (de)montierter Choreographie und tanzender Kamera. Zu sehen sind auch einige spannende „Klassiker“ dieses Genres, unter anderem von Hillary Harris, Loyd Newson und dem DV8 Physical theatre, Anne Teresa de Keersmaeker (Rosas), Louise Lecavalier und Philippe Découflé. In jedem Fall trägt die künstlerische Auseinandersetzung mit Kameraeinstellungen und -perspektiven, Schnitt und Montage zu einer intensiv bewegten Tanzerfahrung bei.

Weitere Termine (in Planung):

14. Juli 2021 – virtual space / virtual dance

»AMATEURTHEATER ERFORSCHEN«

Buchvorstellung & Projektpräsentation

Mit:
Dr. Inga Anderson
, wissenschaftliche Referentin DLR Projektträger, Bonn
Dr. Martin Büdel, Institut für Politikwissenschaft, Universität Leipzig sowie
Claudius Baisch, Günther Heeg, Dorothea Kaiser, Sophia-Charlotte Reiser, Stephan Schnell, Meera Theeßen und Helena Wölfl, BMBF-Forschungsprojekt „HeimatWeltBühne“ des Centre of Competence for Theatre (CCT) der Universität Leipzig

am Mittwoch, 23.06.2021, 17:00 Uhr
via Zoom

https://uni-leipzig.zoom.us/j/85114665376
(Meeting-ID: 851 1466 5376
Kenncode: 712068)

Seit fünf Jahren forscht ein Team von Nachwuchswissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unter Leitung von Prof. Dr. Günther Heeg am Centre of Competence for Theatre (CCT) zu Amateurtheater in Geschichte und Gegenwart. In den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten und in Kooperation mit dem langjährigen Partner Bund Deutscher Amateurtheater (BDAT) durchgeführten Projekten „Fremde Spielen“ (2016–2019) und „HeimatWeltBühne“ (2019–2022) liegt der Fokus auf der Untersuchung von Konzepten und Praktiken eines „Theaters von allen für alle“, von Amateurtheater als Ort und Medium kultureller Bildung sowie der besonderen Mittlerfunktion von Amateurtheatervereinen in ländlichen Räumen Ostdeutschlands. »Amateurtheater erforschen« wird dabei zum sinnbildlichen Verweis auf das ureigene Potential des Amateurtheaters, durch (Theater)Spiel einen reflektierten Umgang mit dem Eigenen und einen offenen Umgang mit dem Fremden zu ermöglichen.

Im Doppel-Event am 23. Juni stellen wir im ersten Teil das Buch „Fremde Spielen – Materialien zur Geschichte von Amateurtheater“ vor und präsentieren im zweiten Teil der Veranstaltung das neue Forschungsprojekt „HeimatWeltBühne“:

„Fremde Spielen – Materialen zur Geschichte von Amateurtheater“ wurde von Günther Heeg, Claudius Baisch, Andrea Hensel, Caroline Krämer, Sophia-Charlotte Reiser, Henrike Schmidt, Stephan Schnell und Helena Wölfl, dem Team des Forschungsprojekts „Fremde spielen“, verfasst. Dr. Inga Anderson hat als wissenschaftliche Referentin für Bildung und Gender das Projekt begleitet und kommt mit den Autorinnen und Autoren über zentrale Themen und Thesen des Buchs ins Gespräch.

Das Forschungsprojekt „HeimatWeltBühne“ untersucht die Theaterarbeit von sechs Amateurtheatervereinen in Brandenburg und Sachsen. Im Fokus stehen dabei die Vorstellungen von „Heimat“ und deren Beziehung zu „Welt“. Dr. Martin Büdel, der bei der Förderlinie „Kulturelle Bildung im ländlichen Raum“ in der Koordination tätig ist, moderiert die Vorstellung des Projekts und fragt nach der Möglichkeit, durch Theaterarbeit „weltoffene Heimat“ zu erfahren.

Wir freuen uns darauf, mit Ihnen und Euch über die beiden Vorstellungen ins Gespräch zu kommen!

Da zu Beginn der Veranstaltung einige technische Hinweise zur Nutzung der Konferenzplattform Zoom gegeben werden sollen, würden wir Sie und Euch bitten, sich pünktlich um 17 Uhr über den angegebenen Link einzuwählen.

Freie Radikale — Unabhängige Theaterarbeit heute

Die freie und Amateurszene in Theater und verwandten Künsten ist in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten nicht nur ein immer lebendigerer und kreativerer Ort kultureller Selbstverständigung geworden, sie wird auch zunehmend als wichtiger kulturpolitischer Ansprechpartner gesehen und von manchen sogar als Praxisform der Zukunft apostrophiert.

Zwischen diesen Extremen von Heilserwartung und Untergangsstimmung im kulturellen Bereich generell geschieht aber auch ästhetisch, soziokulturell und organisatorisch im wahrsten Sinne Weltbewegendes. Von community theatre über kollektive Arbeitsprozesse und transkulturelle Erfahrungsräume bis hin zu gut gemachter Unterhaltung durch ‚well made plays‘ finden sich in der Amateur- und freien Theaterpraxis vielfältigste Formen und Strategien, die immer zum Ziel haben, Menschen zusammenzubringen und sie gemeinsam Erfahrungen und Erkenntnisse zugleich gewinnen zu lassen. Ob Figuren-, Musik-, Sprech- oder Tanztheater, ob Performance oder Drama, ob Senior*innen-, Kinder- und Jugend- oder gänzlich anders geartete experimentelle Theaterformen – in der Spanne zwischen lokaler und regionaler sowie internationaler und transkultureller Arbeit lassen sich in den freien und Amateurkünsten der Gegenwart Potenziale für ein Zusammenleben unter herausfordernden Umständen gewinnen.

Wir wollen im Wintersemester 2020/2021 mit Experten und Expertinnen, Theoretikern und Theoretikerinnen sowie mit Praktikern und Praktikerinnen über diese Potenziale – die freien Radikale in einer globalisieren Welt – ins Gespräch kommen. Kommen auch Sie!

Bisherige Veranstaltungen

03.02.2021
„Ein Schiff wird kommen. Freie Theaterarbeit in der Basilicata – ein transnationales Modell?“
Mit: Carlotta Vitale – Theaterleiterin des Gommalacca Teatro, Potenza (Italien)
Julia Effinger – Stiftung Genshagen, Projektleiterin für den Bereich Kunst- und Kulturvermittlung in Europa
Einführung: Prof. Dr. Günther Heeg, Direktor des CCT & Meera Theeßen, Mitarbeiterin am CCT

04.11.2020
Flugschneider, Leinen Los – Für die Sterne! Inklusive Theater- und Tanzarbeit heute
 

Die Reihe »Theater in Ostdeutschland nach der Wende« ist Teil des gleichnamigen Seminars von Stefan Petraschewsky, welches zentrale Entwick­lungen des Theaters in Ostdeutschland seit 1990 untersucht, um durch dessen Genealogie die gegenwärtigen Strukturen dieser Theaterlandschaft verstehen und ihren Herausforderungen begegnen zu können. Dabei soll Theater vor allem als Spiegel der Zeit und ihrer gesellschaftlichen Groß-Probleme fungie­ren (Arbeitslosigkeit, Rechtsruck, Rassismus).

Im Rahmen des Seminars wurden im Wintersemester 2020/2021 eine Reihe von Gästen als Zeitzeug*innen eingeladen, um über ihre Erfahrungen zu berichten und darüber zu diskutieren.

Dazu zählen u.a.:

  • Matthias Brenner, Intendant des Neuen Theaters in Halle
  • Franka Kahl, Schauspielerin am Mittelsächsischen Theater in Freiberg
  • Andrea Moses, Musiktheaterregisseurin und designierte Operndirektorin des Deutschen Nationaltheaters Weimar
  • Dirk Laucke, Leipziger Dramatiker, Theaterautor und Regisseur
  • Nina Gühlstorff, Weimarer Regisseurin, Kuratorin und Festivalleiterin

Verschoben aufs Wintersemester 2021/22, genaue Termine folgen!

#9 Mobile Albania… please hold the line

Vortrag und Workshop

 

Ein Einblick in die Praxis von Mobile Albania: performative Recherchen und wandelndes Theater im öffentlichen Raum. Was passiert, wenn plötzlich, alltäglich aneinander Vorbeiziehendes, verbunden wird und in einen Austausch miteinander tritt?

Mobile Albania ist eine Kommunikationsunternehmung, im Zentrum der mobilalbanischen Arbeitsweise steht die Begegnung, deren Poesie und inspirierendes Potential. Die Frage nach gesellschaftlicher Segregation führt das Kollektiv immer wieder auf die Straße, wo es durch Entschleunigung und Irritation des Getriebes Momente des Austausches und Räume für spielerische Auseinandersetzung mit Lebensrealitäten schafft. Oft münden diese in abendfüllenden Kosmologien, die sich zwischen privaten Wohnungen, der Straße und dem Theatersaal entspinnen.

ARTISTS | Seit 2009 bereist Mobile Albania mit verschiedensten Vehikeln den Kontinent der Geschwindigkeit: Straßen, Städte und Landstriche in Deutschland und Europa. Mobile Albania arbeitet als offenes Kollektiv mit verschiedenen Künstlern, Laien und allen Kollidierenden im Stadt- und Straßenraum. Dabei entwickelt es im Unterwegssein immer wieder neue Arbeitsformen, um in einen Dialog mit dem Straßenraum zu treten und ihn im Sinne einer Straßenuniversität als kommunen Ort sowohl künstlerischen Arbeitens als auch des Wissensaustauschs und der Wissensproduktion ernst zu nehmen. Es entsteht ein Theater, das seine Inhalte auf der Straße und aus der Begegnung mit ihren Durchkreuzenden und Bewohnern entwickelt.

Weitere Informationen: www.mobilealbania.de

Konzept oder: Was wir wollen

Das Fremde ist scheinbar überall: politischer Kampfbegriff, kulturwissenschaftlicher Diskurs, Schlagzeile, Tresengespräch. Doch statt sich in diese Allgegenwärtigkeit einzureihen und erneut die Frage zu stellen, was das Fremde ist, sucht die Forschungsreihe REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES das konkrete Erleben und Teilen von Fremdheitserfahrungen. Dieser oft emotional aufgeladene Themen- und Erfahrungskomplex in all seiner Fragilität und Flüchtigkeit wird Gegenstand einer groß angelegten, disziplinenübergreifenden (Be)Forschung.

Konzipiert und in Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Kooperationspartner*innen durchgeführt durch das Team der Juniorprofessur für Theaterwissenschaft am Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, liegt der Fokus der Forschungsreihe auf einem transkulturellen Ansatz. Dieser versteht Fremdheit als Begriff, welcher sich durch seine sprachliche, performative und historische Beweglichkeit jedem Versuch der Zu- und Festschreibung, Aneignung und Übernahme sowie einem vermeintlichen Verständnisvollzug entzieht. Im Gegenteil begreift er Fremdheit als kontextabhängige Variable, die immer wieder neu und immer wieder anders als ungreifbare Andersheit die eigene Perspektive hinterfragt und neu in Beziehung zu setzen herausfordert.

REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES lässt sich damit sowohl als duratives Forschungsprojekt als auch als transkulturelle Versuchsreihe begreifen, die den eigenen Forschungsgegenstand mit jedem (neuen) Ansatz und jedem (neuen) Format wie auch mit den beteiligten Forscher*innen und allen Teilnehmenden neu verhandelt.

In Kooperation mit Gästen unterschiedlicher Hintergründe versucht REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES, im Feld der Fremdheitsforschung inhaltlich, methodisch und formal bislang ungewohnte Wege einzuschlagen. Ziel der Reihe ist es, verschiedene Methoden der Fremdheitsforschung zu sammeln, gegenüber und ins Verhältnis zu setzen, miteinander zu verbinden, aber auch neu zu entwickeln und diese sowohl für weitere Forschungszweige als auch eine breitere Öffentlichkeit nutzbar zu machen.

Blog

Gefördert von:

  • Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien

 

REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES Forschungsreihe der Juniorprofessur Theaterwissenschaft

Die Forschungsreihe REIHEN WEISE FREMD | STRANGE IN SERIES wird vom Team der Juniorprofessur Theaterwissenschaft konzipiert und durchgeführt. Seit dem Sommersemester 2018 widmet sie sich der Beforschung von Fremdheit(en) und Fremdheitserfahrungen. Ausgehend von einer theaterwissenschaftlichen Perspektive sollen Blickwinkel und Ausrichtung der Forschungsreihe aber nicht auf diese beschränkt sein.

Mit jeder und jedem Eingeladenen, die aus verschiedenen künstlerischen und wissenschaftlichen, theoretischen wie praktischen Disziplinen, Genres, Forschungs- und Wissensfeldern stammen, soll der Fächer an Methoden, Zugängen, Perspektiven, Instrumenten und Tools erweitert werden, der einer gegenwärtigen und dringend notwendigen Fremdheitsforschung dienlich sein könnte. Die Vermittlung auch außerhalb akademischer Kontexte in die Gesellschaft hinein soll beispielsweise durch die Suche nach öffentlichen Veranstaltungsorten unter Maßgabe sozio-kultureller Barrierefreiheit gelingen.

Hinzu kommt ein maßgeblicher Einbezug von Studierenden, den unter anderem eine carte blanche gewährleistet, durch die pro Semester mindestens ein Gast durch den Forschungsnachwuchs ausgewählt wird.

Filmszene zwei kleine Roboter spielen Fußball
Screenshot aus dem Film "Autonome Artefakte", Foto: Johannes Kohout und Janek Totaro

Bisherige Gäste und Termine

#0 Pressekonferenz zum Auftakt der Forschungsreihe
26.6.2018 | 11:15 Uhr | Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

#1 Bridge Markland (Drag-Performerin, Berlin)
4.7.2018 | 19 Uhr | Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

#2 Helena Waldmann (Tanzregisseurin, Berlin)
22.11.2018 | 19 Uhr | Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

#3 Arne Vogelgesang & Marina Miller Dessau (internil Verein zur Untersuchung sozialer Komposition, Berlin)
5.12.2018 | 17 Uhr | Institut für Kunstpädagogik | Geschwister-Scholl-Haus | Ritterstr. 8-10 | Leipzig

#4 Dance|ing Stage|ing Age|ing | Danced Lecture & Gespräch
Susanne Martin & Miriam Haller | 9.5.2019 | 19 Uhr | Probebühne des ITW | Spinnereistr. 7 | Halle 18 Aufgang E | Leipzig

#5 In fremden Stimmen | Pressekonferenz und Zwischenspiel
10.7.2019 | 11.15 Uhr | Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

#6 Brand und Rede | Eine Auseinandersetzung mit Marina Miller Dessau & Arne Vogelgesang
25.10.2019 | 19 Uhr | Institut für Theaterwissenschaft | Ritterstr. 16 | Leipzig

#7 Autonome Artefakte |Screening & Gespräch AKINEMA | Göttingen
25.11.2020 | 19.00 Uhr 

#8 Buchvorstellung: Gestische Forschung. Praktiken und Perspektiven
27.01.2021 | 17.00 Uhr

Gestisch leben heißt handeln unter Umständen, die keinen Halt und keine Orientierung bieten. Gestisch leben ist eine Fähigkeit, die für das Zusammenleben unter Fremden dringend benötigt ist. Bertolt Brecht hat sich Zeit seines Lebens mit der Theorie und Praxis der Geste beschäftigt. Er hat Vorschläge gemacht, wie sich in der Gegenwart gestisch leben lässt.

Gestisch Leben – preparing Brecht unter Fremden war eine fortlaufende Reihe von Lecture Performances, die im Wintersemester 2018/19 und im Sommersemester 2019 in der Regel mittwochs von 17–19 Uhr stattgefunden hat. Die gemeinsame Reihe des Centre of Competence for Theatre (CCT) und des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig diente der Vorbereitung des internationalen wissenschaftlich-künstlerischen Symposiums BRECHT UNTER FREMDEN / BRECHT AMONG STRANGERS, das vom 19.–23. Juni 2019 in Leipzig stattffand. Damit wurden Künstler und Künstlerinnen sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen vorgestellt, die auf dem Symposium mit einem Projekt vertreten waren oder thematisch Wichtiges dazu beizutragen hatten.

Gäste und Termine im Sommersemester 2019:

10.04.19
Seollyeon Konwitschny (Neumarkt), Bettina Bartz (Berlin) & Hans-Georg Wegner (Weimar)
„Flaschenpost an die Nachgeborenen“

24.04.19
Olav Amende, Melanie Gruß und Michael Wehren (Leipzig)
DAS MESSINGKAUF-PROJEKT

08.05.19
Florian Vaßen, Swantje Nölke (Hannover, Leipzig)
Zur Lehrstückarbeit nach Brecht

15.05.19
Anja-Christin Winkler, Cornelia Blochmann, Antje Schindler, Nils Matzka (Leipzig)
Jasager / Fallstudien. Ein Projekt mit Schüler*innen

22.05.19
Michelle Bray, Lara Chahal, Thespis-Zentrum (Bautzen)
Eine Suche nach transkultureller Normalität

29.05.19
friendly fire (Leipzig)
Among Us / Unter Uns: Initials BB

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