Hier präsentieren wir Ihnen detaillierte Informationen zu noch stattfindenden oder vergangenen Tagungen und Vorträgen, an denen das Institut maßgeblich beteiligt war oder ist.

Studentisches Symposium: Theatre Meets Culture - Donnerstag 21.10. ab 11 Uhr

STUDENTISCHES SYMPOSIUM: THEATRE MEETS CULTURE
Donnerstag 21.10.2021 ab 11 Uhr


Theaterpraxis unter einer (trans)kulturellen Perspektive zu betrachten, bedeutet, über die Menschen zu sprechen, die durch und im Theater fremden Kulturen begegnen. Darin eingeschlossen sind jene, die sowohl fremde Texte in den großen Theaterhäusern inszenieren, als auch die, welche ihre eigenen kulturellen Erfahrungen in der freien Szene erzählen. Sowohl von Deutschen, die von der Peking-Oper beeinflusst sind, als auch von Brasilianern und Brasilianerinnen, die sich das epische Theater aneignen. Sowohl von weißen Europäern und Europäerinnen, die Hamlet spielen dürfen, als auch von denen, die Caliban spielen müssen. Wenn man dem breiten Verständnis von Kultur in den Worten Stuart Halls folgt, für den „Kultur eine Art und Weise ist, wie wir Dinge verstehen und ihnen einen Sinn geben“, wird sofort klar, wie komplex und nötig diese Auseinandersetzung ist.

Anzusprechende Fragen wären in diesem Kontext: wie werden außereuropäische Kulturen auf deutschen Bühnen dargestellt? Welche Strategien können im Theater verwendet werden, um gegen Rassismus und Fremdenhass zu kämpfen? Wie transportiert man den Kontext europäischer Theater-praktiken in andere Länder? Wie gehen Theatermachende mit Schauspielern und Schauspielerinnen unterschiedlicher Herkünfte oder kultureller Hintergründe um?

Das Symposium "Theatre Meets Culture" wird von Masterstudierenden und Promovierenden des Instituts für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig organisiert und zielt darauf ab, Theater- und Kunstpraxis unter (trans)kulturellen Gesichtspunkten zu fokussieren. Aus einer theoretischen Perspektive fördert das Symposium Diskussionen um praktische Wissensvermittlung und Subjektbildung in Performance, Film und Fotografie. Daneben werden auch künstlerische Performances angeboten, die sich auf Fragen nach Kultur und Identität konzentrieren. Damit hoffen wir, die Auseinandersetzung über Theater/Kunst und Transkulturalität zu erweitern und einer breiteren, sensibleren und respektvolleren Sichtweise näher zu kommen.

Programm
PDF 366 KB

Kontakt: theatre.meets.culture(at)gmail.com

Tanzbilder hingelegt
Tagungsbild, (c) Carsten Stabenow, Milchhof-Grafikatelier Berlin

Tanz in Bildern – Plurale Konstellationen der Fotografie

Virtuelle Videokonferenz vom 28.-31. Januar 2021

Die Tagung widmete pluralen Konstellationen der Tanzfotografie im Hinblick auf Wechselverhältnisse von Bild und Bewegung, die in einem hohen Maße unsere Vorstellung des modernen Tanzes geprägt haben. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts fand Tanzfotografie durch verschiedene Publikationsmedien eine rasch zunehmende Verbreitung: in Büchern und Bildmappen, auf Postkarten und Plakaten, in Sammelalben oder in Scrapbooks, in Tageszeitungen und Zeitschriften. Solche Erscheinungsformen, in denen jeweils spezifische Bilder von Bewegung angelegt sind, wurden aus tanz- und fototheoretischer Perspektive betrachtet und im Kontext einer historiografischen Auseinandersetzung mit analogen und digitalen Bildarchiven des Tanzes diskutiert.
Dokumentation

Einladung Projektlabor Theaterwissenschaft, 19.01.2021, ab 19 Uhr: "Künstlerische Selbstständigkeit von Theaterschaffenden zur Einführung"

Liebe Studierende,

im Rahmen des Projektlabors Theaterwissenschaft: Werkstatt für Ideen und Konzepte möchten wir Sie ganz herzlich zu der Online-Veranstaltung “Künstlerische Selbstständigkeit von Theaterschaffenden zur Einführung: Von der KSK bis hin zu Steuern und Honoraren“ mit Dirk Förster am 19.01.2021 von 19 bis 21 Uhr einladen.

Was bedeutet es eigentlich finanziell in der freien Szene zu agieren und wie sieht künstlerische Selbstständigkeit nach dem Studium praktisch aus? Was ist die KSK (Künstlersozialkasse) und ist die irgendwie relevant für mich? Auf was gilt es bei eigenen und fremden Honoraren zu achten und muss ich Angst vor meiner ersten Steuererklärung haben?
Auf diese und viele weitere Ihrer Fragen wird unser Gast Dirk Förster antworten und mit uns ins Gespräch kommen. Also: Wählen Sie sich ein, bringen Sie Ihre Fragen mit und erfahren Sie, was Sie schon immer über künstlerische Selbstständigkeit wissen wollten aber bisher nie Gelegenheit hatten, nachzufragen.

Dienstag, 19.01.2021, 19:15-20:45
https://uni-leipzig.zoom.us/j/89889464079
Meeting-ID: 898 8946 4079
Kenncode: 268901

Zur Person:
Dirk Förster hat Theaterwissenschaft, Kommunikations- und Medienwissenschaften und Kulturwissenschaften studiert. Parallel zu seinem Studium war er in der Studiobühne Leipzig aktiv und wirkte an der Etablierung und Professionalisierung des LOFFT mit. Zur Finanzierung seiner künstlerischen Arbeiten arbeitete er u.a. selbständiger Softwareentwickler. Von 2011 bis 2019 war er künstlerischer Leiter und Geschäftsführer von LOFFT - Das Theater. Er war Vorstand im Landesverband der Freien Theater in Sachsen und Branchenbotschafter für die Darstellende Kunst im Kreativwirtschaftsverband Kreatives Leipzig. Er arbeitet selbständig als Berater, Produzent und Kurator.

08.12.2020, 17:15 - 18:45 Uhr - Vortrag von Frau Dr. Janine Schulze-Fellmann im Rahmen der Ringvorlesung des SQ-23 Genderkompetenzen

Dancing Bodies Questioning Gender. Eine Einführung in die Tanzgeschichte vom 17. bis ins 21. Jh. aus der Perspektive der Gender Studies.

Wer Interesse daran teilzunehmen, sei hiermit herzlich eingeladen:
Online auf Zoom: https://uni-leipzig.zoom.us/j/5756966785

Zum Herunterladen das Programm des SQ 23

#Beckett–Etwas geht seinen Gang Ein performatives Zoom-Event

Herzliche Einladung zu

#Beckett – Etwas geht seinen Gang. Ein performatives Zoom-Event

Das Warten, die Hoffnung, das Verzweifeln, die Erschöpfung, das Enden, ein kruder Humor, die Sprachlosigkeit.
Unverhofft wurde aus dem Seminar um und über Samuel Beckett die passende Begleitung zu Quarantäne und Isolierung. #Beckett - Etwas geht seinen Gang - Ein ABC-Darium, viele Bananen und endloses Staubsaugen in der Wüste verpackt in fünf essayistische Theaterabende ganz im Sinne des  Absurden. Wir laden herzlich dazu ein, mit uns auf die vergangenen Monate zurück und mit Beckett in eine Zukunft der andauernden Krise zu schauen – und ihr mit einem weinenden und einem lachenden Auge zu begegnen.

30. November-04. Dezember 2020 – jeweils um 19 Uhr via Zoom:
https://uni-leipzig.zoom.us/j/2252097550

Jede Session steht für sich, es ist also keine Bedingung, die vorigen Präsentationen gesehen zu haben. Aber es würde sich lohnen!

Von und mit Claudius Baisch, Johanna Carl, Veronika Darian, Sarah Frost, Estrella Jurado, Dorothea Kaiser, Julia Kragh, Daniel Maier, Sophia-Charlotte Reiser, Jascha Riesselmann, Christina Rings, Ricarda Schier, Marlene Schleicher und Theresa Schwarzkopf.

30.11. - Wo niemand ist
Möglichkeitsräume mit den Texten um Nichts

01.12. - was nämlich folgt aber greifen wir nicht vor
Warten auf Godot im Guckkasten

02.12. - Beckett in Endzeitstimmung
Adorno im Endspiel

03.12. - Save The Last Spule
Krapp's Last Confession Tape

04.12. - Beckett unwrapped
Hören, Spielen, Alle die da fallen

CLASS MATTERS! Ein studentisches Online-Symposion zu Klassismus und Klasse in Theater, Pädagogik und Wissenschaft

9.-10. Juli 2020, Donnerstag 14:00-18:30 Uhr, Freitag 9:00-17:00 Uhr

Klassismus bezeichnet die Diskriminierung von Menschen aufgrund von Klasse oder sozialer Herkunft. Galt Klasse spätestens seit 1989 lange Zeit als überholte Kategorie, zeigt sich heute, dass sie als ein ebenso analytischer wie politischer Begriff insistiert. Zugleich erfahren Klasse und Klassismus im Zusammenhang neuerer Debatten um Kategorien wie gender und race eine kritische Re-Artikulation, die neue, intersektionale Perspektiven sowie Handlungsspielräume eröffnet.

Anschließend an Autor*innen wie bell hooks, Pierre Bourdieu oder Andreas Kemper nimmt das Online-Symposion CLASS MATTERS! Klasse und Klassismus in demokratischen Institutionen wie Theater, Schule und Universität ebenso in den Blick wie die Praktiken der Reproduktion klassistischer Macht- und Darstellungsverhältnisse in Populärkultur und öffentlichem Raum. Nicht zuletzt stellt sich immer wieder die Frage nach den politischen sowie ästhetischen Möglichkeiten und Formen antiklassistischer Intervention, Theorie und Praxis.

Im Rahmen des Online-Symposions präsentieren und diskutieren Studierende die Zwischenstände ihrer Auseinandersetzungen mit Klassismus und Klasse anhand von selbstgewählten Beispielen. Entstanden sind die Beiträge während des Sommersemesters 2020 im Rahmen der Seminare CLASS MATTERS! Zur Politik, Praxis und Theorie von Klasse und Klassismus im Pädagogischen (Institut für Erziehungswissenschaft, Universität Hildesheim, Dozentin: Sylvia Wehren) und CLASS MATTERS! Klassismuskritische Perspektiven in und auf Theater & Performance (Institut für Theaterwissenschaft, Universität Leipzig, Dozent: Michael Wehren). Ergänzt wird das studentische Programm durch einen Kurzworkshop mit der Anti-Klassismustrainerin Tanja Abou.

Anmeldung

Das Symposion findet digital über Zoom statt. Wenn Sie als Gast an der Veranstaltung teilnehmen möchten, senden Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff Online-Symposion an Michael Wehren. Sie erhalten dann einen passwortgeschützten Zoom-Link sowie das detaillierte Programm.

„Theater und Alter|n“ – Projektausstellung und Vorstellung der Broschüre

Vom 16. – 19. Mai 2019 fand das erste Gesamteuropäische Seniorentheater-Festival stAGE! an der Württembergischen Landesbühne in Esslingen unter Beteiligung von sieben Seniorentheatergruppen aus verschiedenen europäischen Ländern statt. Auf Einladung des Bundes Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT), der das Festival veranstaltete, übernahm eine Gruppe von Studierenden unseres Instituts die wissenschaftliche Begleitung des Festivals. In Form vielfältiger, eigenverantwortlich konzipierter und durchgeführter partizipativer Formate zwischen künstlerischer Forschung und wissenschaftlicher Praxis wurde das sogenannte Festival-Labor mit dem übergreifenden Thema „Theater und Alter|n“ zu einem weiteren Spielort des stAGE!-Festivals 2019. Nun ist die dazugehörige Broschüre da und wird am Donnerstag, den 30. Januar 2020 um 19 Uhr samt einer Auswahl der im Festival-Labor entstandenen Projekte in einer kleinen Ausstellung in den Institutsräumen präsentiert.

stAGE! Gesamteuropäisches Seniorentheater-Festival

Festival-Labor mit Studierenden des Instituts für Theaterwissenschaft

Vom 16. bis 19. Mai 2019 fand zum ersten Mal das vom Bund Deutscher Amateurtheater e.V. (BDAT) ins Leben gerufene Gesamteuropäische Seniorentheater-Festival „stAGE!“ in Esslingen am Neckar statt. Im Rahmen der Kooperation mit dem Centre of Competence for Theatre (CCT) eröffneten Studierende des Leipziger Instituts für Theaterwissenschaft unter Anleitung von Junior-Professorin Dr. Veronika Darian über den Zeitraum des gesamten Festivals ihr Festival-Labor in einer eigenen Spielstätte vor Ort. Hier wurde gemeinsam mit den Festivalbesuchern und -besucherinnen und den teilnehmenden internationalen Gruppen weitergeforscht, -gedacht und -geredet.

Im Oktober 2019 erschien die Broschüre "Theater und Altern" zum Projekt! (siehe Downloadbereich)

Personen im Gespräch im Hörsaal und Seminarraum des Institus für Theaterwissenschaft
Projekt-Präsentation zu stAGE am 30.01.2020 im Institut, Foto: Christiane Richter

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