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Universitäten, Museen, Archive und Sammlungen sind Vermittlungsinstitutionen des kulturellen Gedächtnisses und spielen eine wichtige Rolle in Identitätsbildungsprozessen. Gleichzeitig ist kulturelle Identität zu einem Kampfbegriff geworden und das Hinterfragen von Schwerpunkten, Strukturen, Archiv- und Wissensorganisation wird im Zuge der Bestrebungen um Enthierarchisierung, Dekolonialisierung und Diversifizierung zu einem wichtigen Aspekt der Arbeit in und mit den Sammlungen. Was bedeutet das aber konkret für sammelnde Institutionen und für die mit den Beständen Forschenden? Wie lassen sich andere Perspektiven einnehmen, wie werden diese im Vorhandenen auffindbar oder finden Eingang in Sammlungsbestände und Forschungsprojekte?

Als Angebot zum Dialog zwischen Sammlungen und Forschung zu den Darstellenden Künsten richtet das Arbeitstreffen in zwei Workshops den Fokus auf die Geschichten, die es noch zu erzählen gilt, auf das Potential, das durch digitale Infrastrukturen von Sammlung und Forschung entsteht und auf internationale Perspektiven von Vernetzung, Austausch und Kooperation.

Für weitere Informationen und Anmeldung

„Sammlung trifft Forschung“ ist eine Kooperation zwischen dem Bundesverband Theatersammlungen im deutschsprachigen Raum (TheSiD) e.V. zusammen mit der Theaterwissenschaftlichen Sammlung (TWS) der Universität zu Köln in Zusammenarbeit mit dem Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste Berlin, dem Deutschen Theatermuseum München, dem Fachinformationsdienst Darstellende Kunst (FID DK), dem Institut für Theaterwissenschaft der Universität Leipzig, dem Internationalen Theaterinstitut Deutschland/ Mediathek für Tanz und Theater (MTT) und der AG Archiv der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, gefördert von NFDI4C (DFG-Projektnummer 441958017) sowie der Gesellschaft für TTheaterwissenschaft (gtw).