Die Hochschulgruppe MaDiThea ist im Sommersemester 2018 entstanden und bietet seitdem Austausch- und Lernräume für Studierende an, die sich kritisch mit strukturellen Diskriminierungsformen in Theater und Theaterwissenschaft auseinandersetzen wollen. Hierbei versteht sich MaDiThea als ein das Curriculum ergänzendes Angebot, welches durch alle Teilnehmenden mitgestaltet werden kann.

Schriftzug MaDiThea auf schwarzem Hintergrund

MADITHEA – MACHT UND DISKRIMINIERUNG IN THEATER UND THEATERWISSENSCHAFT

Das von Ella Burkhard, Marie Krings, Dorothea Wagner, Hanna Haupt, Chiara Strohrer und Jamila Arenz organisierte Studentische Kolloquium bietet Raum für einen kritischen Diskurs über Diskriminierung und Machtverhältnisse in Theater und Theaterwissenschaft. Für das Wintersemester plant die Hochschulgruppe Veranstaltungen wie Workshops und Blockseminare. Inhaltliche wie organisatorische Mitarbeit sind willkommen und Interessierte herzlich eingeladen, an den etwa alle drei Wochen stattfindenden Treffen teilzunehmen.

Aktivitäten im Wintersemester 2020/2021

Die Hochschulgruppe möchte externe Künstler und Künstlerinnen, Aktivisten und Aktivistinnen sowie Dozierende für Vorträge und Workshops einladen. In der Vergangenheit fanden Übersichtsseminare zu den bisher behandelten Schwerpunkten wie auch Workshops und Gastvorträge von Experten und Expertinnen zu diesen Themenfeldern statt:

  • Inklusion am Theater (Workshop und Gesprächsrunde mit der Schauspielerin Jana Zöll, der künstlerischen Leiterin und Geschäftsführerin des LOFFT Anne-Cathrin Lessel und der Dramaturgin des TdJW Anna Weyrosta)
  • Transfeminismus (Performance Lecture zu Transfeminismus von Alex Alina Chamberland),
  • Schwarzer und intersektionaler Feminismus (mit der Filmregisseurin Jenifa Simon und der Kulturwissenschaftlerin Lindiwe Breuer) 
  • „How to be an ally“-Workshop zu strukturellem Rassismus in der Kulturbranche (Initiative für Solidarität am Theater mit Azeret Koua und Julia*n Meding).

Zudem gestaltet die MaDiThea-Hochschulgruppe einen Podcast, der noch Unterstützende sucht! Der Podcast präsentiert Interviews mit Theaterschaffenden, Aktivisten und Aktivistinnen, die an öffentliche Diskurse und Problematiken im Theater anschließen.


Da das Programm eine studentische Initiative ist, können dafür keine Modulpunkte vergeben werden. Trotzdem hoffen die Organisatorinnen auf eine große Zahl von Teilnehmenden, die gemeinsame Erkenntnisse und kritische Sichtweisen in andere Lehrveranstaltungen der Theaterwissenschaft weitertragen können.