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Veranstaltungsort: Schillerstraße 6, Raum S 202

Eine Veranstaltung zur Berufsorientierung für Studierende der Ethnologie

In dieser Veranstaltung erkunden wir, inwiefern Ethnologie mehr ist als Texte lesen und die Welt durch die dekonstruktivistische Brille sehen. Wir fragen, was an Ethnologie wichtig und hilfreich ist für die Zeit nach dem Studium, was Menschen damit praktisch machen können (jenseits des akademischen Betriebes), aber auch wo die Grenzen der „Brauchbarkeit“ liegen und was Student:innen neben dem Studium für einen Berufseinstieg noch beachten sollten. Ethnologie und Beruf ist für Studierende der Ethnologie konzipiert, um Perspektiven und Möglichkeiten nach dem Studium aufzuzeigen.

Die Veranstaltung findet Präsenz statt. Es wird zwei Referent:innen geben, die einen Input liefern basierend auf ihren jeweiligen Studien- und Berufserfahrungen. Nach den Inputs gibt es Gelegenheit zum Nachfragen und Diskutieren.

Referent:innen:

Malika Autorkhanova hat einen BA in Ethnologie von der Universität Leipzig und schließt gerade ihren MA in Medizin-Ethik-Recht an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ab. Von 2020 bis Anfang 2022 war sie Wissenschaftliche Hilfskraft beim Refugee Law Clinic Leipzig (RLCL) e.V.. Hier hat sie die Beratung und Sprachmittlung koordiniert und organisiert. Bei der RLCL ist Malika als Ehrenamtliche noch tätig. Seit Januar 2022 arbeitet sie beim CABL e.V. als Projektkoordinatorin der Umfeld-nahen Versorgung von Menschen ohne festen Wohnsitz (UVO).

Heino Güldemann hat einen MA in Ethnologie und Agrarökonomie von der FU Berlin sowie einen Master of Public Health von der Berlin School of Public Health an der Charité Universitätsmedizin Berlin. Er hat viele Jahre in verschiedenen Ländern Afrikas und Asiens sowie in Deutschland in der Entwicklungszusammenarbeit (EZ) gearbeitet mit Fokus auf Projekte in den Bereichen Wasserversorgung, Gesundheit und Hygiene. Er arbeitet heute als freiberuflicher Berater für verschiedene EZ-Organisationen.