Unser Team setzt sich in Forschung und Lehre mit einem weiten Feld von sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Themen auseinander. Die Expertisen reichen von frühneuzeitlicher Geldgeschichte bis zu Formen des Krisenmanagement bei modernen Familienunternehmen. Ein Fokus liegt jedoch auf der Erforschung unternehmerischer Resilienz seit dem Spätmittelalter. Neben Professor Denzel sind derzeit ein Assistent sowie drei weitere Hochschullehrer:innen an der Professur beschäftigt.

Inhaber der Professur

Prof. Dr. Markus A. Denzel

Prof. Dr. Markus A. Denzel

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstr. 15, Raum 5.211
04107 Leipzig

Telefon: +49 341 97-37102

Sprechzeiten
nach Vereinbarung per E-Mail

geboren 1967

1987–1991

Studium der Geschichte und Historischen Theologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg (Stipendiat der Bayerischen Begabtenförderung)

1987–1992

Mitarbeit in verschiedenen DFG-Projekten am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Bamberg

1992–1994

Promotionsstipendiat der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, Promotion

1994–1997

Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Georg-August-Universität Göttingen

1997

Habilitation an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen für das Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte. Ernennung zum Privatdozenten

1998

Ernennung zum Wissenschaftlichen Oberassistenten. Heinz Maier-Leibnitz-Preisträger der DFG und des BMBF

2000

Ernennung zum außerplanmäßigen Professor

seit 2002

Inhaber des Lehrstuhls für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Universität Leipzig

2003–2005

Studiendekan für die Magisterstudiengänge der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften

2005–2008

Dekan der Fakultät für Geschichte, Kunst und Orientwissenschaften

2000–2015

Gastprofessur an der Freien Universität Bozen (IT)

Lehrauftrag im Rahmen des B. A. Studiengangs Philosophy & Economics, Universität Bayreuth

  • Resilienz und Resilienzmanagement 
  • Internationale Handelsgeschichte
  • Geld- und Währungsgeschichte
  • Entwicklung der Seeversicherungen
  • Mitglied des Comitato Scientifico di Istituto Internazionale di Storia Economica „F. Datini“
  • Schatzmeister der Ranke-Gesellschaft
  • Generalsekretär des Internationalen Komitees für Historische Metrologie (seit 1997)
  • Mitglied der Academia Europaea (Sitz: London)
  • Mitglied der Gesellschaft für Überseegeschichte e. V. (GÜSG)
  • Vorsitzender der Forschungsstiftung Überseegeschichte
  • Mitglied in der Numismatischen Kommission der Länder in der Bundesrepublik Deutschland e. V.
  • Stell. Direktor des Ibero-Amerikanischen Forschungsseminars der Universität Leipzig IAFSL
  • Mitherausgeber der „Vierteljahrschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte (VSWG)“, der „Historischen Mitteilungen der Ranke-Gesellschaft (HMRG)“, der „Beiträge zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte“, der „Studien zur Gewerbe- und Handelsgeschichte der vorindustriellen Zeit“, der „Beiträge zur Europäischen Überseegeschichte“, der „Scripta Mercaturae“, des „Jahrbuchs für Europäische Überseegeschichte“

Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer

PD Dr. Mechthild Isenmann

PD Dr. Mechthild Isenmann

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

1982 – 1991

Studium der Mittleren und Neueren Geschichte, Alte Geschichte, Kunst- und Baugeschichte an der Universität Bonn, Universität zu Köln und RWTH Aachen

1990

Wissenschaftliche Hilfskraft am Historischen Institut, Abteilung Mittelalter der RWTH Aachen

1991 – 1993

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Projekt „Untersuchungen zur älteren Energiegeschichte“ am Historischen Institut, Abteilung Mittelalter der RWTH Aachen

1997

Promotion zum Thema „Der Aachener „Reichsstrom“. Wasserrecht und Wassernutzung in den Beziehungen zwischen der Reichsstadt und dem Marienstift im Hoch- und Spätmittelalter.“

1999 – 2004

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Projekt „Recht und Wirtschaft im Späten Mittelalter und Früher Neuzeit“ am Lehrstuhl Spätmittelalter des Historischen Seminars der Universität zu Köln

2008 – 2009

Stipendiatin der EQUA-Stiftung München

seit Juli 2010

Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim DFG-Projekt „Strategien und Handlungskonzepte oberdeutscher Handelshäuser zur intra- und interfamiliären Konfliktlösung im 15. und 'langen 16. Jahrhundert'“ am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

seit Oktober 2016

Habilitation im Fach Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Fakultät für Geschichte, Kunst- und Orientwissenschaften der Universität Leipzig

seit Januar 2018

wissenschaftliche Mitarbeiterin bei dem DFG-Projekt „Das Resilienz-Management der oberdeutschen Hochfinanz im Kommerzialisierungsprozess, ca. 1520–1630“

Frühmoderne Handels- und Unternehmensgeschichte des 15. bis 17. Jahrhunderts, insbesondere

  • Oberdeutsche Familiengesellschaften
  • Gesellschaftsrecht
  • Konfliktforschung
  • Kaufmannsausbildung
  • Wirtschaftsethik
PD Dr. Heinrich Lang

PD Dr. Heinrich Lang

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstr. 15, Raum 5.210, Raum 5.210
04107 Leipzig

Comprehensive CV with current research and short bibliography
PDF 211 KB

05/1989

 Abitur, Kaiser-Wilhelm-Gymnasium in Hannover

02/1996

Magister Artium, University of Bonn (D)

11/2006

PhD, University of Bamberg (D)
Thesis: Cosimo de’ Medici, the orators and the Condottieri. Diplomacy and Wars in Renaissance Florence

11/2006-04/2011

Research associate (full time) in History of Early Modern Europe, University of Bamberg
DFG-Project: Elite Networks and Markets. The Salviati of Florence and the Welser of Augsburg; Fritz Thyssen Foundation-Project: Edition of Documents for a History of the Welser Company

05/2011-10/2012

Lecturer (0,5) at the University of Bamberg

11/2014-10/2016

Research associate (full time) in History of Early Modern Europe, University of Bamberg
Fritz Thyssen Foundation-Project: Insolvency of Kings in Early Modern Europe. Actor oriented analysis of markets of credit around 1550

11/2016-08/2017

 Visiting Fellow at German Historical Institute in Rome 

12/2016

‘Habilitation’, University of Bamberg
Second book: Economy as Culture. The Merchant Bankers Salviati from Florence and Welser from Augsburg on the markets of Lyon between Cooperation and Defection

Since 02/2019

Research associate (full time) in Economic History, University of Leipzig (D)
DFG-Project: Investments and Practices of Refinance in Crises. Accountability of Commerce and Banking Companies and of Capitalist Rentiers in Florence and Augsburg in the 16th Century

Since 10/2019 'Private Docent' at the University of Leipzig
  • history of accounting (especially in Italy and South Germany)
  • history of writing, technology and knowledge
  • development of government finance and coming of statistics and bureaucracy 
  • animal, military and art history

Apl. Prof. Dr. Norbert Spannenberger

1989-1995

Studium Geschichte Ost- und Südosteuropas, Neuere und Neueste Geschichte und Politische Wissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Abschluss mit Magister artium

1999

Promotion mit dem Thema Der Volksbund der Deutschen in Ungarn 1938-1944 unter Horthy und Hitler. Stipendium der Fazit-Stiftung Frankfurt/Main und des Europa-Instituts Budapest

Mitarbeit am Projekt Fachinformationsverbund. Internationale Beziehungen und Länderkunde am Südost-Institut in München

2002

Förderpreis der Südosteuropa-Gesellschaft für die Dissertation

1999-2004

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas (GWZO) an der Universität Leipzig in der DFG-Projektgruppe Intermediäre Organisationen und demokratische Stabilität in Ostmittel- und Südosteuropa in der Zwischenkriegszeit (1918-1939/41)

2004

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Bern (Schweiz)

Projekt des Schweizerischen Nationalfond: Sozioökonomische und kulturelle Transformationsprozesse im südlichen Donauraum am Ende des 17. Jahrhunderts

2006-2010

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GWZO in der BMWF-Projektgruppe Osmanischer Orient und Ostmitteleuropa. Vergleichende Studien zu Perzeption und Indikationen in den Grenzzonen

2011

Habilitation an der Universität Leipzig

Immanuel-Kant-Habilitationsstipendium des Beauftragten der Bundesregierung für Kultus und Medien (BKM)

Venia legendi für Neuere und Osteuropäische Geschichte

2010-2015

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Historischen Seminar der Universität Leipzig, Lehrstuhl für Ost- und Südosteuropäische Geschichte

2020

Ernennung zum Außerplanmäßigen Professor
  • Migrationsgeschichte im Donauraum in der Frühen Neuzeit
  • Ethnische Minderheiten in der (süd-)osteuropäischen Moderne
  • Kirchengeschichte in der Habsburgermonrachie und in deren Nachfolgestaaten
  • Imperien und Nationalstaaten im östlichen Europa
  • 2012 Vizevorsitzender der Kommission für Geschichte und Kultur der Deutschen in Südosteuropa (KGKDS), Tübingen
  • 2014 Titulardozent der Universität Pécs (Ungarn) und Mitglied der Regionalsektion Pécs der Ungarischen Akademie der Wissenschaften (Magyar Tudományos Akadémia Pécsi Területi Bizottsága)
  • 2014 Leiter der Zweigstelle Leipzig der Südosteuropa-Gesellschaft (SOG)
  • 2008 Vizepräsident für Geschichte und Politik der Deutsch-Ungarischen Gesellschaft (DUG)

Hier finden Sie ein aktuelles Verzeichnis mit ausgewählten Publikationen von Prof. Dr. Spannenberger. 

Publikationsübersicht
PDF 156 KB

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Dr. Thomas Urban

Dr. Thomas Urban

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstr. 15, Raum 5.209
04107 Leipzig

1994 – 2000

Studium der Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte, Mittelalterlichen Geschichte, Anglistik und des Öffentlichen Rechts (Staatsrecht, Völkerrecht), Ruhr-Universität Bochum

2000 – 2005

Promotion zum Thema „Zwangsarbeit im mitteldeutschen Braunkohlenbergbau während des Zweiten Weltkrieges“ am Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

2005 – 2010

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

2010 – 2011

Freiberufliche Tätigkeiten, u.a. für ZEIT Geschichte

2011 – 2014

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Verfassungs- und Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn im Rahmen des Forschungsprojekts „Die Unternehmerfamilie Thyssen im 20. Jahrhundert“

2014 – 2015

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Ruhr-Universität Bochum und am Seminar für Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte, Universität zu Köln 

2016 – 2019

Habilitationsstipendiat und Lehrauftrag am Wittener Institut für Familienunternehmen-Stiftung, Lehrstuhl für Führung & Dynamik von Familienunternehmen, Universität Witten/Herdecke

Beginn des Habilitationsprojektes: „Resilienz als nichtökonomische Ressource? Die Krisenfestigkeit deutscher Familienunternehmen im 19. und 20. Jahrhundert“ (Arbeitstitel)

SoSe 2019

Lehrauftrag am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Leipzig

seit Oktober 2019

Wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte, Universität Leipzig

Sozial-, Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, insbesondere

  • Familienunternehmen im industriellen Zeitalter
  • Resilienzforschung
  • Regionale Bergbau-, Industrie- und Verkehrsgeschichte
  • Arbeitsbeziehungen und Formen unfreier Arbeit
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Claudia Jäger

Sozial- und Wirtschaftsgeschichte
Geisteswissenschaftliches Zentrum
Beethovenstraße 15
04107 Leipzig

2011 – 2015

Bachelorstudium Geschichte, Universität Leipzig

2014

Auslandssemester an der Universität Bergen, Norwegen

2015 – 2018

Masterstudium Mittlere und Neuere Geschichte, Universität Leipzig

2016 – 2018

Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Leipzig

seit September 2018

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig

Beginn der Promotion zum Thema: „Resilienz-Management in Handel, Transport und Finanzwesen zwischen Elbe und Weichsel: Das Handelshaus Loitz, 1544 – 1576“

  • Arbeitstitel: Resilienz-Management in Handel, Transport und Finanzwesen zwischen Elbe und Weichsel: Die Handelshäuser Loitz, Grieben und Lindholz, 1544–1576
  • Projektleitung: Prof. Dr. Dr. h.c. Gerhard Fouquet (Kiel), Prof. Dr. Markus A. Denzel (Leipzig)
  • Projektbeginn: September 2018

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Externe Mitarbeiter

Externer Doktorand an der Professur für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte

E-Mail schreiben

Curriculum Vitae:

2010 – 2013

Studium Polyvalenter Bachelor Lehramt Geschichte und Biologie, Universität Leipzig

2013 – 2015

Masterstudiengang für das Lehramt an Gymnasien für Geschichte und Biologie, Universität Leipzig

2012 – 2013

Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik der Universität Leipzig

2013 – 2016

Wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Leipzig

seit 2016

Beginn der Dissertation mit dem Thema: "Kontinuität oder Untergang? Instrumente oberdeutscher Familiengesellschaften im 16. Jahrhundert zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Stabilität und Nachhaltigkeit. Eine qualitative Studie am Beispiel der Augsburger Paumgartner" (Arbeitstitel)

10/2016 – 09/2017

Promotionsstipendiat der EQUA-Stiftung (München).

seit 10/2017

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Leipzig


Forschungsschwerpunkte:

  • Wirtschaftsgeschichte im 16. Jahrhundert
  • Oberdeutsche Handelsgesellschaften in der Frühen Neuzeit mit Schwerpunkt auf der Familie Paumgartner

Promotionsprojekt: 

  • Arbeitstitel: Kontinuität oder Untergang? Instrumente oberdeutscher Familiengesellschaften im 16. Jahrhundert zur Sicherung ihrer wirtschaftlichen Stabilität und Nachhaltigkeit. Eine qualitative Studie am Beispiel der Augsburger Paumgartner
  • Projektbeginn: 2016

DETAILS ANSEHEN

Ehemalige Hochschullehrer

Prof. Dr. Werner Scheltjens is currently professor for digital history at the University of Bamberg. His curriculum and list of publications can be found on the university's official website.

His main fields of academic research include:

  • Preindustrial trade and transport history
  • East European economic history
  • Maritime history (North Sea and the Baltic)
  • Digital history
  • Sound Toll Registers Online

Professor in Manchester, UK

Philipp Roessner is now Professor in Early Modern History at the University of Manchester.
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CURRENT PUBLICATION LIST

Fields of Expertise: 

  • Money, Cultural and Economic History of Money, Money as a Travelling Object in the Early Modern World
  • Trade, Commerce, Integration, Connections - History of Early Globalization (Germany, Portugal, 1500 – 1800)
  • History of the German Reformation (1517), especially monetary issues
  • Scottish History (1600 – 1800)

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