Der Band präsentiert die Funde und Befunde der linien- und stichbandkeramischen Siedlung von Zwenkau-Harth, Lkr. Leipzig. Im Zentrum stehen dabei die Forschungen von Hans Quitta (1925–2010), der die zwischen 1952 und 1957 dort durchgeführten Grabungen im Rahmen seiner 1957 an der Universität Leipzig eingereichten Dissertation ausgewertet hat. Aufgrund verschiedener Umstände ist es in der Folge nicht zu einer Publikation des vom Verfasser bereits für den Druck überarbeiteten Manuskripts gekommen. Ein Team von Spezialisten aus dem Landesamt für Archäologie Sachsen hat diese Vorlage nunmehr – noch mit Zustimmung ihres Verfassers – zum Druck vorbereitet und dabei zugleich die jüngeren Forschungsergebnisse zum Fundplatz in Form von Fußnoten und Spezialbeiträgen ergänzt. Neben der erstmaligen Gesamtvorlage des Materials werden auf diese Weise auch generelle Probleme und Fortschritte in der Erforschung des mitteleuropäischen Frühneolithikums während der vergangenen rund sieben Jahrzehnte erkennbar. Persönliche Stellungnahmen von Zeitgenossen würdigen darüber hinaus das wissenschaftliche Werk von Hans Quitta, der 2025 hundert Jahre alt geworden wäre. (Umschlagtext)
248 S. – 38,00 €
ISBN: 978-3-936394-26-9
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