Vorlesung/Vortrag am

Veranstaltungsort: Hörsaal 2, Campus Augustusplatz

Ann-Katrin Gill spricht im Rahmen der AEGYPTIACA-Reihe zum Thema "Mit Howard Carters Augen – Die Entdeckung des Grabes des Tutanchamun".

Nach jahrelanger erfolgloser Suche stieß der britische Archäologie Howard Carter 1922 endlich auf das Grab des Pharao Tutanchamun. Dessen Öffnung brachte ungeahnte Funde zu Tage und steigerte das Interesse der Weltöffentlichkeit am Alten Ägpten um ein Vielfaches.

Bis heute ist Tutanchamun einer der bekanntesten altägyptischen Pharaonen - und das nicht aufgrund seiner bedeutenden Leistungen zu Lebzeiten, sondern wegen seines fast unberührt gefundenen Grabschatzes. Obstkörbe, Statuen, Mobiliar und sogar Streitwägen auf kostbarsten Materialien konnten aus seinem Grab geborgen werden. Das ist im Fall Ägyptens nahezu eine Einmaligkeit: Die allermeisten Pharaonengräber enthielten bei ihrer Auffindung entweder gar keine Reste des einstigen Inhalts mehr oder nur noch marginale Hinterlassenschaften. Warum hatte ausgerechnet Tutanchamun das Glück, über Jahrtausende unentdeckt zu bleiben? Und wie gelang es Carter letztendlich doch, das Grab ausfindig zu machen?–

Erstellt von: Anna Grünberg