Die Seite gibt Informationen zum Ägyptischen Museum in Leichter Sprache.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Blick von oben in einen Raum, Vitrinen mit Objekten, mehrere Personen
Die Halle im Museum. Foto: Marion Wenzel

Besuch des Museums

Sie wollen das Museum besuchen? Hier finden Sie alle wichtigen Informationen dazu.

Barriere·freiheit bedeutet:

  • Alle Menschen können ein Museum besuchen.
  • Aber manche Menschen haben einen Roll·stuhl.
  • Manche Menschen sehen schlecht.
  • Manche Menschen hören schlecht.
  • Auch diese Menschen können ein Museum besuchen

     

Mit Roll·stuhl im Museum

Sie haben vielleicht einen Roll·stuhl.

Deshalb fragen Sie sich:

Kann ich das Museum trotzdem besuchen?

Dann müssen Sie wissen:

Im Museum gibt es eine Treppe.

Die Treppe ist im Eingang.

Aber alle anderen Räume im Museum sind barriere·frei.

Jeder Raum hat nämlich einen Fahr·stuhl.

 

Sie brauchen im Museum vielleicht Hilfe.

Dann sprechen Sie uns vorher an.

Sie können uns anrufen.

Sie können uns eine E-Mail schreiben.

 

Mit Tier im Museum

Sie haben vielleicht ein Begleit·tier.

Ein Begleit·tier ist meistens ein Hund. 

Manche Menschen können nicht sehen. 

Manche Menschen haben Krankheiten. 

Der Hund hilft diesen Menschen.

 

Sie dürfen Ihr Begleit·tier mitbringen.

Aber Sie dürfen kein Haus·tier mitbringen.

Haus·tiere sind zum Beispiel Hasen.

 

Leichte Sprache im Museum

Sie können schwere Sprache vielleicht nicht so gut verstehen.

Deshalb fragen Sie sich:

Kann ich das Museum trotzdem besuchen?

Es gibt ein Heft zum Museum in Leichter Sprache. 

Sie wollen das Heft herunterladen? 

Dann klicken Sie hier heft
PDF 1 MB
.

Sie können das Heft auch an der Kasse im Museum bekommen.

Das Heft kostet kein Geld.

Das Heft ist kostenlos.

Sie fragen sich vielleicht:

Wann kann ich das Museum besuchen?

Wann kann ich das Museum nicht besuchen?

Wir beantworten diese Fragen auf dieser Internet·seite.

 

Das Museum ist offen

Mittwoch13 Uhr bis 17 Uhr
Donnerstag13 Uhr bis 17 Uhr
Freitag13 Uhr bis 17 Uhr
Samstag10 Uhr bis 17 Uhr
Sonntag10 Uhr bis 17 Uhr

 

Das Museum ist geschlossen

  • Montag
  • Dienstag

 

Sie wollen das Museum an einem Feier·tag besuchen?

  • Ein Feier·tag ist ein freier Tag.
  • Die Menschen gehen nicht zur Schule.
  • Die Menschen gehen nicht zur Arbeit. 

Die Öffnungs·zeiten sind an Feier·tagen anders.

Das sind die Öffnungs·zeiten im Jahr 2025:

 

Feier·tageDatumÖffnungs·zeiten
Neujahr  1. Januargeschlossen
Karfreitag18. April10 Uhr bis 17 Uhr
Ostern20. April und 21. Aprilgeschlossen
Tag der Arbeit  1. Maigeschlossen

Tag der Museums·nacht

  • Die Museums·nacht ist  eine Veranstaltung.
  • Das Museum ist nachts offen.
10. Mai18 Uhr bis 24 Uhr
Sonntag nach der Museums·nacht11. Maigeschlossen 
Christi Himmelfahrt29. Mai10 Uhr bis 17 Uhr
Pfingstsonntag  8. Juni10 Uhr bis 17 Uhr
Pfingstmontag  9. Juni geschlossen 
Tag der deutschen Einheit  3. Oktober10 Uhr bis 17 Uhr
Reformationstag31. Oktober 10 Uhr bis 17 Uhr
Bußtag und Bettag19. Novembergeschlossen 
Weihnachten und Neu·jahr22. Dezember bis 1. Januargeschlossen 

Sie wollen das Museum besuchen?

Dann brauchen Sie eine Eintritts·karte.

Sie bekommen die Eintritts·karte an der Kasse vom Museum.

Die Eintritts·karte kostet Geld.

Sie fragen sich vielleicht: 

Wie viel Geld kostet die Eintritts·karte für mich?

Wir beantworten diese Frage auf dieser Internet·seite.

 

Erwachsene

Erwachsene sind mindestens 18 Jahre alt.

Erwachsene bezahlen 5 Euro für die Eintritts·karte.

 

Menschen mit Ermäßigung

Manche Menschen bezahlen weniger Geld für die Eintritts·karte.

Das nennt man Ermäßigung.

Diese Menschen bezahlen nur 3 Euro für die Eintritts·karte:

  • Menschen mit Behinderung
  • Rentner
  • Menschen mit Leipzig-Pass
  • Kinder ab 7 Jahren
  • Schüler
  • Menschen in Ausbildung
  • Studenten von anderen Universitäten
  • Menschen ohne Arbeit
  • Menschen im Freiwilligen·dienst
    • Ein Freiwilligen·dienst ist eine Arbeit.
    • Die Arbeit ist freiwillig.
    • Die Arbeiter bekommen wenig Geld.
    • Trotzdem machen viele junge Menschen den Freiwilligen·dienst.

 

Familien

Familien bezahlen zusammen 10 Euro.

  • Eine Familie sind 2 Erwachsene mit 1 bis 4 Kindern.

 

Gruppen

Gruppen bezahlen weniger Geld.

  • Eine Gruppe sind mindestens 10 Menschen.

Jede Person bezahlt 3 Euro.

 

Schul·klassen

Eine Schul·klasse ist eine Gruppe von Schülern.

Jeder Schüler bezahlt 1 Euro.

Das Museum hat Angebote für Schul·klassen.

Angebote sind zum Beispiel Führungen.

  • Bei einer Führung zeigt ein Mensch das Museum.

Das Angebot kostet mehr Geld.

 

Sie haben vielleicht Fragen.

Dann sprechen Sie uns an.

Die Adresse vom Museum ist: 

Goethe·straße 2 in 04109 Leipzig.

Hier ist ein Link zu Google Maps.

Das Museum ist in der Nähe vom Augustus·platz.

Das Museum ist in einem Hoch·haus.

Der Eingang von dem Museum ist unter einem Dach.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Eingangsbereich eines Hauses, Schaufenster
Eingangsbereich des Museums. Foto: A. Grünberg

Mit dem Zug kommen. Mit dem Bus kommen.

Sie kommen vielleicht mit dem Zug.

Oder Sie kommen mit dem Bus.

Dann kommen Sie in Leipzig am Haupt·bahnhof an.

Danach gehen Sie zu Fuß zum Museum.

Das dauert nur 5 Minuten.

Zuerst gehen Sie über die Straße. 

Dann gehen Sie geradeaus in die Goethe·straße.

Am Ende ist der Augustus·platz.

Sie gehen auf der rechten Straßen·seite.

Sie gehen bis zur Goethe·straße 2.

 

Mit der Straßen·bahn kommen

Viele Straßen·bahnen halten am Augustus·platz.

Mit dem Auto kommen

In der Nähe vom Museum ist eine Tief·garage.

Die Tief·garage ist am Augustus·platz.

Sie wollen nicht parken?

Dann können Sie kurz vor dem Museum halten.

Dort dürfen Sie bis zu 3 Minuten mit dem Auto halten.

Sie wollen vielleicht an einer Führung teilnehmen.

  • Bei einer Führung zeigt Ihnen ein Mitarbeiter das Museum.
  • Der Mitarbeiter erklärt viele Dinge.

Sie fragen sich vielleicht:

Gibt es Führungen im Museum?

Wann gibt es die Führungen?

Gibt es auch Führungen für Kinder?

Wir beantworten diese Fragen auf dieser Internet·seite.

 

Regelmäßige Führungen für Erwachsene

Die Führungen sind

  • am 2. Samstag im Monat
  • am 4. Sonntag im Monat

 

Die Führung beginnt immer um 14 Uhr.

Sie wollen an einer Führung teilnehmen?

Dann bezahlen Sie nur Ihre Eintritts·karte.

Die Führung kostet kein Geld.

Sie melden sich vorher nicht an.

          Das heißt:

          Sie kommen einfach ins Museum.

 

Regelmäßige Führungen für Kinder

Führungen für Kinder sind alle 3 Monate.

Führungen für Kinder sind auch in den Ferien.

Sie haben vielleicht Fragen zu den Führungen für Kinder.

Dann sprechen Sie uns an.

 

Führungen für eigene Gruppen

Sie wollen eine Führung für Ihre Gruppe?

Dann bezahlen Sie diese Führung.

Sie haben 2 Möglichkeiten:

  • eine allgemeine Führung
  • eine Führung mit einem Thema

          Ein Thema ist zum Beispiel:

  • ein Gegenstand in der Ausstellung
  • eine ägyptische Familie 

 

Wie viele Personen sind in einer Gruppe?

In einer Gruppe sind bis zu 25 Personen.

Dann können alle Personen die Ausstellung gut sehen.

 

Sie haben eine größere Gruppe?

Dann teilen wir Ihre Gruppe. 

Die Führungen sind dann zur gleichen Zeit.

 

Preise für eigene Gruppen

Sie wollen eine Führung für Erwachsene?

 

Und das Museum ist offen?

Dann bezahlen Sie 40 Euro für die Gruppe.

Und Sie bezahlen die Eintritts·karte für jede Person.

 

Das Museum ist geschlossen?

Dann bezahlen Sie 60 Euro für die Gruppe.

Und Sie bezahlen die Eintritts·karte für jede Person.

 

Sie wollen eine Führung für Kinder? 

Dann bezahlen Sie 20 Euro für die Gruppe.

Und Sie bezahlen die Eintritts·karte für jedes Kind.

 

Das Museum hat viele Angebote für Kinder.

Sie finden diese Angebote hier: LINK

Diese Internet·seite ist nicht in Leichter Sprache.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Mädchen vor einer Vitrine, staunend
Im Museum gibt es viel zu entdecken. Foto: Universität Leipzig, Swen Reichhold

Geschichte von der Sammlung

Das Ägyptische Museum gibt es seit über 100 Jahren.

Hier erklären wir seine Geschichte. 

 

Im Jahr 1840:

Die Sammlung vom Ägyptischen Museum beginnt.

Im Ägyptischen Museum sind Gegenstände 

aus dem Alten Ägypten.

Ägypten ist ein Land in Afrika. 

Ein Händler verkauft in der Stadt Triest einen besonderen Sarg.

  • Triest ist eine Stadt in Italien.

Ein Professor in Leipzig erfährt von dem Sarg.

  • Ein Professor lehrt an einer Universität.
  • Ein Professor forscht an einer Universität.

Der Professor heißt Gustav Seyffarth.

Gustav Seyffarth fragt eine Behörde nach Geld.

Die Behörde ist in Sachsen.

Die Behörde gibt Gustav Seyffarth das Geld.

Dann kauft Gustav Seyffarth den Sarg.

 

Im Jahr 1842: 

Der Sarg kommt nach Leipzig.

Dort steht der Sarg in der Sammlung für alte Gegenstände. 

Der Sarg ist der erste Gegenstand aus Ägypten.

Deshalb ist der Sarg besonders wichtig für die Sammlung.

 

Im Jahr 1870:

Georg Ebers ist der neue Professor für Ägyptologie in Leipzig.

Ägyptologie ist die Wissenschaft über das Alte Ägypten.

Viele Menschen kommen zu den Vorträgen von Georg Ebers.

Ein Vortrag ist eine Rede vor anderen Menschen.

Georg Ebers schreibt auch bekannte Bücher über Ägypten.

Georg Ebers kauft einen Papyrus für die Bibliothek 

von der Universität.

Ein Papyrus ist ein altes Papier.

Deshalb heißt der Papyrus heute Papyrus Ebers.

 

Im Jahr 1874: 

Die Sammlung mit Gegenständen aus Ägypten wird immer größer.

Deshalb bekommt die Sammlung neue Räume an der Universität.

Jetzt heißt die Sammlung: Ägyptologischer Apparat. 

Die Sammlung gehört jetzt zur Universität Leipzig.

 

Im Jahr 1889: 

Georg Ebers ist krank.

Deshalb arbeitet Georg Ebers nicht mehr.

 

Im Jahr 1893: 

Der neue Professor für Ägyptologie in Leipzig ist Georg Steindorff.

Jetzt macht Georg Steindorff die Arbeit von Georg Ebers.

Georg Steindorff macht aus der Sammlung ein richtiges Museum.

Georg Steindorff fährt nach Ägypten. 

Dort kauft Georg Steindorff viele alte Gegenstände.

Dann findet Georg Steindorff einen besonderen Kopf aus Stein.

Der Kopf aus Stein zeigt die Königin Nofretete.

Georg Steindorff bringt den Kopf aus Stein mit nach Leipzig.

Dafür hat Georg Steindorff eine Erlaubnis.

 

In den Jahren 1903 bis 1931: 

Georg Steindorff macht viele Ausgrabungen in Ägypten.

Das heißt: 

Georg Steindorff sucht nach alten Gegenständen im Boden.

Dort sucht Georg Steindorff in den Städten: Giza, Qau und Aniba.

Georg Steindorff bringt die Gegenstände in das Museum 

nach Leipzig.

 

Im Jahr 1934: 

In Deutschland herrschen jetzt die National·sozialisten.

Nationalsozialisten sind gegen bestimmte Menschen·gruppen.

Zu den Menschen·gruppen gehören die Juden.

Georg Steindorff ist Jude.

Juden gehören zum Judentum.

Das Judentum ist eine Religion.

Deshalb muss Georg Steindorff mit seiner Arbeit aufhören.

 

Im Jahr 1939: 

Georg Steindorff geht in die USA.

  •  Die USA sind ein Land in Nord·amerika.

Jetzt ist Walther Wolf Professor in Leipzig.

Walther Wolf war davor Assistent von Georg Steindorff.

  •  Ein Assistent ist ein Helfer.

Der Zweite Weltkrieg beginnt.

Deshalb muss Walther Wolf zur Armee.

Jetzt machen andere Menschen die Aufgaben von Walther Wolf.

Die Menschen bringen einige Gegenstände vom Museum in Sicherheit.

Es gibt wenig Unterricht an der Universität.

Bomben treffen das Museum.

Die Bomben zerstören die Räume.

Die Bomben zerstören auch viele Gegenstände.

 

Nach dem Jahr 1945

Im Zweiten Weltkrieg arbeitet Siegfried Morenz an der Universität Leipzig. 
Siegfried Morenz holt viele Gegenstände zurück ins Museum.

Siegfried Morenz will das Museum wieder aufbauen. 
Die Gegenstände sind in einem Haus.

Das Haus gehört zur Universität.

 

Im Jahr 1951

Einige Gegenstände aus dem Museum kommen zurück nach Leipzig. 
Siegfried Morenz zeigt den Menschen diese Gegenstände. 

  •  Das nennt man Ausstellung.
    Viele andere Gegenstände aus dem Museum sind aber nicht mehr da.                                            
    Zuerst können die Menschen diese Gegenstände nicht mehr finden.

Die Gegenstände sind nämlich in der Sowjetunion.

  •  Die Sowje·tunion war früher ein Staaten·bund. 

                             Ein Staaten·bund besteht aus vielen Ländern. 

  • Die Sowjet·union gibt es heute nicht mehr.

Später gibt die Sowjetunion die Gegenstände zurück.

 

Im Jahr 1976

Das Museum öffnet wieder. 
Da war Siegfried Morenz schon tot.

 

Nach dem Jahr 1976

Es fehlen viele Informationen über Ausgrabungen.

Viele Gegenstände sind kaputt.
Die Mitarbeiter wollen die Gegenstände reparieren. 
Dafür brauchen die Mitarbeiter Zeit. 

Deshalb dürfen Besucher nur für ein paar Stunden ins Museum kommen. 

Das Museum ist sehr wichtig für die Stadt Leipzig.

Das Museum ist auch sehr wichtig für die Universität Leipzig. 
Das Museum arbeitet mit anderen Ländern zusammen.

 

Im Jahr 1987

Das Museum kauft 100 Gegenstände aus dem Alten Ägypten.
Einige von diesen Gegenständen sind besonders wertvoll.

 

Nach dem Jahr 1989

In Deutschland hat es 2 Länder gegeben.

  • die BRD: 

                          BRD heißt Bundes·republik Deutschland

  • die DDR:

                          DDR heißt Deutsche Demokratische Republik 

Seit 1990 sind diese 2 Länder wieder ein Land.

Jetzt hat das Museum neue Möglichkeiten.

Die Universität gibt dem Museum Geld.
Auch andere Gruppen geben dem Museum Geld.
Damit kauft das Museum neue Geräte. 
Die Mitarbeiter vom Museum reparieren damit die kaputten Gegenstände.

 

Im Jahr 2002

Das Museum zieht um.

 

Im Jahr 2003

Das Museum ist wieder offen.

 

Im Jahr 2010

Es gibt eine neue Ausstellung.
Die Ausstellung ist im Kroch·hoch·haus am Augustus·platz.
Dort ist die Ausstellung bis heute.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Drei Personen, bemaltes Sargteil
Menschen bei einem Besuch im Museum. Foto: Marion Wenzel

Besondere Gegenstände

Diese Seite informiert über besondere Gegenstände aus dem Ägyptischen Museum.

Georg Steindorff hat ein Grab in Giza untersucht.

Giza ist eine große Stadt in Ägypten.

Das Grab ist über 4 Tausend Jahre alt.

In dem Grab war ein Diadem. 

  •  Ein Diadem ist ein Haar·reif.
  • Im Alten Ägypten hatten reiche Frauen ein Diadem. 

Das Diadem besteht aus Kupfer und Gold. 

Kupfer ist ein rötliches Metall.

Das Diadem hat Schmuck·elemente aus Holz.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Diadem einer Frau
Diadem einer Frau. Foto: Marion Wenzel

Das ist der Sarg von Hedbastiru.

  • Ein Sarg ist ein Kasten. 

In dem Kasten ist der Tote.

Hedbastiru war Ägypter. 

Hedbastiru hat vor über 2 Tausend Jahren gelebt.

Der Sarg ist aus Wacholder·holz.

  • Wacholder·holz ist besonderes Holz.

Auf dem Sarg sind viele kleine Bilder.

Ein Professor in Leipzig hat den Sarg gekauft. 

Der Sarg ist der erste Gegenstand von diesem Museum.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Holzsarg, stehend, frontal, mit geschnitzten Inschriften
Der Sarg des Hedbastiru. Foto: Marion Wenzel

Forscher haben Diener·figuren in einem Grab gefunden. 

Diener sind Helfer.

Diener·figuren sind kleine Figuren. 

Die Figuren backen Brot. 

Die Figuren machen Bier. 

Die Figuren kochen. 

Früher haben die Menschen gedacht: 

Diener·figuren versorgen den Toten. 

Deshalb haben die Menschen die Figuren in das Grab gelegt.

Das Grab ist in Gizeh.

  • Gizeh ist eine Stadt in Ägypten.

Das Grab ist von Djascha.

Djascha war ein Beamter.

  • Ein Beamter hat im Alten Ägypten für den Pharao gearbeitet.
zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Dienerfiguren des Djascha
Dienerfiguren des Djascha. Foto: Marion Wenzel

Rama war ein reicher Beamter.

  • Ein Beamter hat im Alten Ägypten für den Pharao gearbeitet.

Ein Pharao war ein König im Alten Ägypten.

Das Grab von Rama war auf einem Friedhof.

Der Friedhof war in Memphis.

Memphis war eine Stadt im Alten Ägypten.

Auf dem Friedhof sind Gräber von reichen Menschen.

Rama hat eine Grab·kapelle bekommen. 

  • Eine Grab·kapelle ist wie eine Kirche.

Die Wände von der Grab·kapelle sind aus Stein. 

Die Menschen haben Bilder in die Steine gearbeitet.

Diese Bilder heißen Reliefs.

Die Bilder zeigen das Leben von den Toten.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Relief des Beamten Rama
Relief des Beamten Rama. Foto: Marion Wenzel

Das ist eine Grab·ausstattung.

Das Grab ist von Herischef-Hotep. 

Herischef-Hotep war ein Priester.

  • Ein Priester hat einen religiösen Beruf. 

Priester waren im Alten Ägypten Diener von Göttern.

Das Grab ist ungefähr 4 Tausend Jahre alt.

In dem Grab liegen mehrere Gegenstände:

  • 2 Särge

Ein Sarg ist ein Kasten. 

In dem Kasten liegt der Tote.

Die Menschen haben Bilder auf die Särge gemalt.

  • Modelle

                          Modelle sind kleine Nach·bildungen von echten Dingen.

                          Im Grab sind Modelle von Häusern.

                          Im Grab sind auch Modelle von Booten.

  • 1 Zepter

                          Ein Zepter ist ein Stab aus wertvollem Material.

                          Im Alten Ägypten hatten wichtige Menschen ein Zepter.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Grabausstattung des Herischefhotep
Grabausstattung des Herischefhotep. Foto: Marion Wenzel

Georg Steindorff hat ein Grab in Aniba untersucht.

  • Aniba ist ein Dorf in Nubien.
  • Nubien liegt in Ägypten.

Leipzig hat die größte Sammlung von Gegenständen aus Nubien. 

Zu der Sammlung gehören viele Gegenstände.

Zu der Sammlung gehören zum Beispiel Schalen.

Die Schalen haben besondere Muster.

Deshalb heißen die Schalen Ritz·muster·schalen.

zur Vergrößerungsansicht des Bildes: Ritzmusterschalen aus Aniba
Ritzmusterschalen aus Aniba. Foto: Marion Wenzel

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